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RAPA spendet für Hochwasserbetroffene

Zehntausende Menschen in Deutschland sind von den Auswirkungen des Hochwassers betroffen. Erst langsam wird sichtbar, welche Zerstörung die Wassermassen angerichtet haben. Stadträtin Tina McNally-Brehm aus Schönwald hat deshalb kurzfristig eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Beim Stadtmarkt am Freitag, den 30.07.2021, kamen für die Hochwasserbetroffenen in Regnitzlosau und „Deutschland hilft“ insgesamt 9217 Euro zusammen – ein tolles Ergebnis!

RAPA ist es ein wichtiges Anliegen, dass den Menschen vor Ort unmittelbar geholfen werden kann und spendete 500 Euro, die der Aktion „Deutschland hilft“ zu Gute kommen.

Hier geht’s zum kompletten Artikel in der Frankenpost.

Erstes virtuelles Bewerberprojekt

Zum zweiten Mal bereits wurde am Luisenburg-Gymnasium in Wunsiedel das schuljahresbegleitende Erlebnisprojekt „Erfolgreiches Bewerben und Vorstellen“ in Kooperation mit der Selber Firma RAPA durchgeführt. Die SchülerInnen lernten im Rahmen des Projekts die verschiedenen Phasen eines Bewerbungsprozesses kennen. Nach einem Bewerbungstraining, der Durchführung eines Assessment Centers und dem Führen von Vorstellungsgesprächen wurden am Ende die Leistungsstärksten mit einem Angebot für einen spannenden Praktikumsplatz in den Ausbildungsberufen ihrer Wahl und einer attraktiven Vergütung belohnt.

V. l. n. r.: Erlebnisprojekt-GewinnerInnen mit Yasmin Frank (LuGy), Kathrin Krambo (RAPA), Schulleiter Joachim Zembsch, RAPA Ausbildungsleiterin Stephanie Sonntag und Heike Schmutzler (LuGy)

Der Startschuss für das Bewerberprojekt fiel bereits im November 2020. Seither erhielten die SchülerInnen des Wirtschaftszweiges der 9. Jahrgangsstufe in mehreren Terminen einen intensiven und praxisnahen Einblick zu den Themen „Bewerbung & Auswahlverfahren“. RAPA unterstützt dabei die SchülerInnen und LehrerInnen des Luisenburg-Gymnasiums bei einem wichtigen Schritt, der Berufsorientierung und der Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken. Auch sollen neben der Ausbildungsfähigkeit auch wichtige Sozialkompetenzen für das spätere Leben während des Projekts gefördert werden.

Auch wenn eine Durchführung des Programms sich in diesem Schuljahr aufgrund des aktuellen Pandemie-geschehens als sehr schwierig herausgestellt hat, konnte das bereits bestehende Projektkonzept in eine digitale Form gebracht werden. Die SchülerInnen durchliefen dabei ein mehrstufiges Auswahlverfahren, das von einem Training zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen über spannende und herausfordernde Aufgaben in einem virtuellen Assessment Center bis zu einem offiziellen, glücklicherweise in Präsenz stattfindenden, Vorstellungsgespräch reichte. Den Projektverantwortlichen seitens RAPA war es wichtig, trotz der vorwiegend virtuellen Treffen, den SchülerInnen ein individuelles und ausführliches Feedback zu den einzelnen Aufgaben zu geben und somit ihre Entwicklung zu fördern. Die SchülerInnen können so bei einem künftigen Bewerbungsprozess souveräner und selbstsicherer auftreten und ihre Stärken und Motivation mit Überzeugung darlegen. Auch das durchgeführte Assessment Center hat gezeigt, dass selbst über räumliche Distanz eine reale Prüfungssituation nachgestellt werden kann und die TeilnehmerInnen mit Engagement und Leistungswille aktiv mitarbeiten.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden am Ende des Schuljahres nun diejenigen ausgezeichnet, die während des gesamten Projekts und in den einzelnen Aufgaben von sich überzeugen konnten und sich somit gegen ihre Klassenkameraden durchgesetzt haben. Stephanie Sonntag, Ausbildungsleiterin bei RAPA, lobte in diesem Rahmen nochmal die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Gymnasium: „Nicht nur das außergewöhnliche Engagement der beiden Projektklassen, sondern besonders die hervorragende Betreuung durch die Lehrkräfte und die Schulleitung macht dieses Projekt zu einem Paradebeispiel für die regionale Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft.“ Auch die Leistungen der SchülerInnen waren mehr als lobenswert, sodass letztlich sogar vier statt ursprünglich drei angekündigte Praktikumsplätze vergeben wurden. Im August finden nun die zweiwöchigen Praktika statt und geben den SchülerInnen die Möglichkeit, in ihren Wunschberuf reinzuschnuppern und die betreuenden Auszubildenden mit ihren Fragen zu Ausbildung, Unternehmen oder Karrierechancen bei RAPA zu löchern.

Junge Nachwuchskräfte zu fördern und auf den Berufseinstieg vorzubereiten ist RAPA als regional verwurzeltes Familienunternehmen eine Herzensangelegenheit. Deshalb bietet das Unternehmen nicht nur Unterstützung in Form von Schulprojekten, sondern freut sich jederzeit über Bewerbungen für Schülerpraktika und Ausbildungsplätze. Auch Studenten können sich gerne für ein Praktikum oder für die Erstellung einer Abschlussarbeit bei RAPA bewerben. Mehr Informationen dazu finden sich auf der Website unter www.rapa.com.

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Horst Pausch mit Ehrenmedaille in Silber ausgezeichnet

Landrat Peter Berek hat den Unternehmer Horst Pausch mit der Ehrenmedaille in Silber für seine Verdienste um den Landkreis Wunsiedel ausgezeichnet. Dies fand im Rahmen einer Feierstunde am Mittwoch, den 21. Juli 2021 im Innenhof des Fichtelgebirgsmuseums in Wunsiedel statt.

Horst Pausch war und ist ein Fürsprecher der regionalen Wirtschaft, dessen Stimme Gewicht und Gehör findet. So hatte Pausch immer ein starkes Bewusstsein für die Anliegen der heimischen Wirtschaft. Eine stetige Weiterentwicklung sei von fundamentaler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Region, der Unternehmen und der Arbeitsplätze.

Pausch leitete das Unternehmen RAPA ab 1969 als geschäftsführender Gesellschafter. Mit kontinuierlichem Wachstum hat das Unternehmen RAPA sich den Status als bedeutendes Wirtschaftsunternehmen der Region gefestigt und ist heutzutage weitaus mehr als ein Automobilzulieferer.

 

„Horst Pausch hat sich um unseren Landkreis und seine Menschen sehr verdient gemacht“, so Peter Berek.

 

RAPA gehört zu den attraktivsten Arbeitgebern der Region und ist mit mehreren Awards im Bereich Arbeit & Bildung ausgezeichnet, wie z.B. Beste Jobs mit Zukunft, dreimal in Folge mit Bayerns Best 50, Deutschlands Innovationsführer, Deutschlands Unternehmen mit Zukunft.

Das Unternehmen RAPA zeigt ein hohes Maß an gesellschaftlichem und sozialem Engagement und übernimmt Verantwortung für die Region Oberfranken. Die Bandbreite reicht dabei von der Unterstützung durch Geld- und Sachspenden über das Freistellen von Beschäftigten für ehrenamtliche Tätigkeiten bis zur Unterstützung unterschiedlichster Projekte in den Themenfeldern Bildung, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Um Lösungen für die neuen Herausforderungen durch Globalisierung und technologischen Wandel zu finden, legte Horst Pausch die offiziellen Geschäfte in die Hand der jüngeren Generation. Heute leitet Dr. Roman Pausch in der Doppelspitze mit Karin Wolf das Familienunternehmen.

Nach der Begrüßung durch den Wunsiedler Landrat, wurde zuerst Dr. Karl Döhler geehrt und mit der Verleihung des goldenen Ehrenrings und des Titels Altlandrat ausgezeichnet. Im Anschluss verlieh man die Ehrenmedaillen in Gold und Silber an zehn verdiente Persönlichkeiten. Ein wichtiger Programmpunkt zum Abschluss: Die geehrten Gäste tragen sich ins Goldene Buch des Landkreises ein. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch die Musikgruppe „Boxgalopp“ mit Carolin Pruy-Popp. Anschließend wurde zu einem Stehimbiss eingeladen. Es folgte ein reger Austausch und ein gemütlicher Ausklang der Feierstunde.

Die Ehrenmedaille in Gold und Silber ist ein Ausdruck des Dankes und der Anerkennung an Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um den Landkreis Wunsiedel verdient gemacht haben.

Als Zeichen der Anerkennung für ihr langjähriges Engagement wurden weiterhin geehrt:

Verleihung des Goldenen Ehrenrings und des Titels „Altlandrat“ an Dr. Karl Döhler

Ehrenmedaillen in Gold
Frau Heidrun Fichter
Frau Dr. Birgit Seelbinder

Ehrenmedaillen in Silber
Frau Brigitte Artmann
Frau Johanne Arzberger
Frau Ute Eckstein
Herrn Dieter Hempel
Herrn Klaus Hüttelmeyer
Herrn Horst Pausch
Frau Dorothea Schmid
Herrn Wilhelm Siemen

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RAPA erwirbt Beteiligung an Software-Entwicklungsunternehmen

Software, Digitalisierung und E-Mobilität als strategische Geschäftsfelder im Automotive-Bereich

RAPA hat eine 49%-Beteiligung an der Firma Vogler Engineering in Hof erworben. Schon länger arbeitet die mittelständische Firmengruppe mit dem Software-Entwickler in den Bereichen Software für Betriebsmittel und Digitalisierung von Fertigungsprozessen zusammen. Die enge Verzahnung über eine Unternehmensbeteiligung soll vor allem das Themenfeld E/E-Technologie stärken.

V.l.n.r.: Thomas Schott, Bereichsleiter Informationstechnik; Dr. Roman Pausch, RAPA-Vorstandsvorsitzender und geschäftsführender Gesellschafter; Markus Vogler, Geschäftsführer Vogler Engineering und Karin Wolf, RAPA-Vorständin und Geschäftsführerin

 

Schon heute nimmt der Anteil von elektrischen und elektronischen Komponenten, die per Software gesteuert werden, im Fahrzeugbau stark zu.
Im Fokus stehen hier Funktionalität, Bedienfreundlichkeit, Komfort, Sicherheit und das Trendthema E-Mobilität. Moderne Pkws verfügen beispielsweise über Sensorsysteme zur Erfassung der Straßenlage, digitale Assistenzsysteme oder Touchscreen-Displays im Armaturenbereich.

 

„Mit der Beteiligung an Vogler Engineering sichern wir uns wichtiges Know-how und können so den Transformationsprozess unserer Kunden in der Automobilindustrie aktiv mitgestalten.“ Dr. Roman Pausch, RAPA-Vorstandsvorsitzender und geschäftsführender Gesellschafter

 

Software und Elektronik sind Schlüsselthemen auch in der Zuliefererindustrie. Die weltweit positive Entwicklung der Elektromobilität sorgt für einen grundlegenden Wandel in der Branche. Dr. Roman Pausch: „E/E-Systeme ersetzen Hydraulik und Mechanik!“ So stieg der Bestand an E-Fahrzeugen im Jahr 2020 weltweit auf 10,9 Millionen – drei Millionen mehr als im Vorjahr. Nach China und den USA nimmt Deutschland aktuell Rang drei ein, bei den Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen sogar Rang zwei. Der Software Aufbau in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor unterscheidet sich signifikant von dem in E-Fahrzeugen. Alle großen Fahrzeugersteller investieren aktuell massiv in diesen Systemwechsel.

Produktion wird digital gesteuert
Im strategischen Aufbau der Elektronikentwicklung bei RAPA ist Vogler Engineering der gesetzte Partner für hardwarenahe Softwareentwicklung bei Steuergeräten im Fahrzeug. Durch digital kontrollierte und gesteuerte Prozesse in Echtzeit kann RAPA zudem schneller seine Qualitäts- und Leistungsziele (OEE) erreichen. OEE steht für Overall Equipment Effectiveness. Diese Gesamtanlageneffektivität ist eine Kennzahl, mit der die Leistungsfähigkeit einer Fertigung oder Anlagengruppe kontinuierlich kontrolliert und verbessert werden kann. In produzierenden Unternehmen ist OEE der internationale Maßstab für die Produktivität einer Industrieanlage.

Vogler Engineering, gegründet 2008, entwickelt individuelle Softwarelösungen für Industrie, Automotive, Healthcare und Maschinenbau. In den Themen Industrie 4.0 und IoT-Lösungen mit interaktiven Dashboards und Smart Devices kann Vogler Engineering auf erfolgreiche Projekte verweisen. Die Zusammenarbeit mit RAPA wurde in den letzten Jahren stark intensiviert: So sind die Software-Experten bereits bei der Planung neuer Betriebsmittel von Anfang an eingebunden und sorgen für Softwarelösungen. Vogler Engineering beschäftigt in Hof rund 25 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von mehr als 1 Mio. Euro.

RAPA stark im Automotive-Sektor
Komponenten und Systemlösungen von RAPA finden sich in fast allen Fahrzeugen der Premium- und Luxusklasse führender Marken wieder, inklusive Sportwagen und SUVs. Der Geschäftsbereich RAPA Automotive ist global als Entwicklungs- und Produktionspartner für Automobilhersteller tätig. Mit der neuen Abteilung „E/E-Technologie“ stärkt RAPA den Firmenstandort in Oberfranken. Dazu sucht der Mittelständler laufend qualifizierte Ingenieure und Software-Spezialisten.

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Sophie Kant, Dual Studentin bei RAPA, erhält Dualissimo-Award

Sophie Kant unter den fünf besten dual Studierenden Bayerns

Sophie Kant hat den dualen Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft an der Hochschule Hof im Jahr 2020 erfolgreich absolviert. Nun hat die 24-Jährige aus Schönwald den von der Initiative Hochschule dual gemeinsam mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. ausgelobten Dualissimo-Preis erhalten. Sie gehört damit zu den fünf Top-Absolventen, die für ihre guten Leistungen und ihr Engagement während des dualen Studiums prämiert wurden. Die Auszeichnung würdigt neben sehr guten Noten im dualen Studium und außergewöhnlichem Einsatz in der betrieblichen Praxis auch das soziale Engagement der Preisträger.

Am Montag, den 5. Juli 2021 fand die hybride Prämierungsveranstaltung statt. Gemeinsam mit vier weiteren Absolventinnen und Absolventen, die sich unter den über 130 Bewerbern durchgesetzt hatten, nahm sie den Preis in München entgegen. Die Praxispartner der Preisträger und Preisträgerinnen wurden für ihr Engagement als Talent Partner geehrt und virtuell zugeschaltet. Die Laudatio hielt Herr Bernd Sibler, Bayer. Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Begleitet wurde das Event durch Interviews, Film- und Fotosequenzen sowie Beiträge von Wegbegleitern, die einen lebendigen Einblick vom persönlichen Weg der Preisträger vermittelten.

„Es ist eine große Ehre für mich, den Dualissimo Award 2021 entgegennehmen zu dürfen“, freut sich die Preisträgerin auf der Veranstaltung und bedankte sich bei RAPA für die Unterstützung während des dualen Studiums. „Die Mischung aus Ausbildung, Berufsschule und Hochschulstudium waren für mich die perfekte Kombination. Trotz Mehrfachbelastung war es mir wichtig, möglichst vielfältige Kenntnisse aufzubauen, um so den für mich passenden Karriereweg einschlagen zu können.“

RAPA freut sich ebenfalls über die erneute Auszeichnung im Rahmen der Beruflichen Bildung und die damit verbundene Würdigung des Engagements für junge Talente. Bereits 2018 wurde RAPA dank Sophie Kants Leistungen erstmals als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet.

„Wir sind stolz auf Sophie Kant – Durch den von ihr an den Tag gelegten Ehrgeiz, ihre Ausdauer und Leistungen hat sie die Auszeichnung mehr als verdient. Duale Studenten wie sie machen uns viel Freude und sind uns eine Ehre. Sie hat im Besonderen verkörpert, was das duale Studium ausmacht, nämlich das an der Hochschule gewonnene Wissen erfolgreich in die Praxis umzusetzen“, sagt Stephan Meixner, Bereichsleiter Personal bei RAPA. Die dualen Angebote des Unternehmens spielen eine wichtige Rolle, so Meixner. Zielgerichtet bildet RAPA für künftige Schwerpunkte aus und fördert die jungen Expertinnen und Experten interessensgerecht. Nach dem Abschluss ihres berufsbegleitenden Masterstudiums wird Sophie Kant die Personalentwicklung bei RAPA als festes Teammitglied weiter unterstützen.

„Unser Ziel ist es, den dual Studierenden einen intensiven Einblick bei RAPA zu geben“, ergänzt Stephan Meixner. „Innerhalb von viereinhalb Jahren bereiten wir sie mit einem Mix aus Theorie und praktischen Erfahrungen optimal auf spätere Herausforderungen vor und ermöglichen den Erwerb von Berufs- und Studienabschluss. Akademisch arbeiten wir hier eng mit den Hochschulen in Hof und Coburg zusammen und die Praxisphasen erfolgen individuell und passgenau in unseren vielfältigen Fachabteilungen.“

Sechs Fachrichtungen stehen bei den dualen Studiengängen zur Wahl, unter anderem Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Genauere Details und Informationen zu den Studiengängen finden Interessierte unter www.rapa.com/karriere/ausbildung

Kurzinformation zur Preisträgerin Sophie Kant
Von 2015 – 2020 absolvierte Sophie Kant ein Duales Studium im Bereich Betriebswirtschaft mit integrierter Ausbildung zur Industriekauffrau bei RAPA. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich dem Thema „Talentmanagement: Potenzialanalyse – ein Instrument der Personalentwicklung zur Identifikation von Talenten”. Sowohl die Ausbildung als auch das Studium schloss sie mit Auszeichnung und der Gesamtnote 1,1 ab. Außerdem wurde sie drei Jahre in Folge mit dem Deutschlandstipendium gefördert. Aktuell studiert sie berufsbegleitend im Master Projektmanagement an der Hochschule Hof und arbeitet im Rahmen ihrer Masterarbeit an Digitalisierungsstrategien für das Personalmanagement bei RAPA. In ihrer Freizeit liegen ihr die Themen Flüchtlingshilfe, der Mannschaftssport Handball und ihre Heimat im Fichtelgebirge am Herzen. Seit mehreren Jahren unterstützt und engagiert sie sich für eine syrische Flüchtlingsfamilie. Durch Vorträge, Erfahrungsberichte und Schulprojekte gelingt es ihr zudem, jungen Menschen in der Region Perspektiven zu bieten und diese aktiv bei der Berufswahl zu unterstützen. Mit diesem Profil überzeugte sie die Jury aus Wissenschafts- und Wirtschaftsvertretern. Diese zeichneten heuer bereits zum siebten Mal die besten dualen Absolventen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus.

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RAPA digital – 1. Virtuelles Bewerbertraining am Luisenburg Gymnasium Wunsiedel

Erneut veranstaltet RAPA gemeinsam mit dem Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel das Projekt „Bewerbertraining“. Pandemiebedingt findet es erstmals virtuell statt. Dabei lernen die Schüler den kompletten Auswahlprozess von A-Z kennen. Für die besten Teilnehmer warten am Ende spannende Praktikumsplätze mit attraktiver Vergütung.

Nach einem Jahr Pause starteten RAPA und das Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel wieder das gemeinsame Projekt „Bewerbertraining“. Für die Schüler der Klassen 9b und 9c des Wirtschaftszweiges ist dies ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung, die am LuGy einen zentralen und festen Bezugspunkt im Schulleben darstellt. RAPA unterstützt dabei mit einem praxisnahen Einblick und hilfreichen Tipps und Tricks.

Im Rahmen der firmeninternen Aktivitäten zur Berufsorientierung hat RAPA ein unterstützendes, modular aufgebautes Schulungsprogramm entwickelt, um die Gymnasiasten auf ihre bevorstehende Bewerbungsphase für Praktika, Ausbildung und Co. vorzubereiten. Angeboten werden die Themen „Bewerbungsmappe“, „Assessment-Center“ sowie „Vorstellungsgespräch“ jeweils mit anschließendem individuellen Feedback für die Teilnehmer. Die sonst im Wechsel in der Schule und im Betrieb stattfindenden Termine werden in diesem Jahr erstmals virtuell durchgeführt werden. Ziel des Projekts ist es, die Ausbildungsfähigkeit zu erhöhen und die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

Der Startschuss für das schuljahresbegleitende Projekt fiel bereits im November 2020. Stephanie Sonntag, stellv. Abteilungsleiterin der Personalentwicklung, eröffnete das Projekt mit einer digitalen Auftaktveranstaltung und einem Vortrag über die Erstellung der perfekten Bewerbungsunterlagen. Zum Beispiel wurde über die Vollständigkeit der Unterlagen, den Ablauf eines Bewerbungsver-fahrens und typische Fehler beim Bewerbungsfoto gesprochen. Stephanie Sonntag plauderte auch immer wieder aus dem Nähkästchen, so stellte sie zum Beispiel Positiv- und Negativbeispiele für Bewerbungsanschreiben vor. Des Weiteren wurden den Schülern eine Liste mit potentiellen Praktikumsangeboten bei RAPA, geordnet nach Berufsfeldern, ausgehändigt. Die Schüler sollten sich nun einen für sie interessanten bzw. für sie passenden Beruf aussuchen und, so wie sie es zuvor gelernt hatten, eine aussagekräftige Bewerbung erstellen.

Im nächsten Schritt wurden die fast 40 Schüler per Videokonferenz zur Durchführung von Vorstellungsgesprächen gecoacht und mit ausgewählten Vertretern von RAPA intensiv auf das im Projekt folgende Assessment Center vorbereitet. Dieser Teil des Auswahlverfahrens besteht meist aus verschiedenen Individual- und Gruppenaufgaben, die unter Zeitdruck und Beobachtung gelöst werden müssen. Statt in Kleingruppen ihr handwerkliches Geschick zu beweisen, wurde bei der virtuellen Variante vor allem der Einfallsreichtum, die Selbstpräsentation und die digitale Kompetenz der Schüler geprüft, beispielsweise bei Präsentations- oder Aufmerksamkeits-Belastungs-Aufgaben. Sehr aufschlussreich war, dass dabei nicht nur das erzielte Ergebnis zählt, sondern viel mehr darauf geachtet wird, wie sich der Bewerber während der Test- bzw. der ganzen Bewerbungsphase zeigt und verhält. Zu jedem Projektteil erhielten die Teilnehmer zudem ein individuelles und persönliches Feedback, um ihre eigene Leistung besser reflektieren und künftig Fehler vermeiden zu können.

In der letzten Phase des Bewerbertrainings am Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel werden am 30. Juni 2021 nun Unternehmensvertreter und Schüler erstmals persönlich zusammenkommen und das Gelernte in realen Vorstellungsgesprächen in die Praxis umsetzen. Die Besten des gesamten Projekts erhalten dann das Angebot, in den Schulferien ein vergütetes Praktikum in ihrem Wunschberuf zu absolvieren. Allen anderen interessierten Schülern bietet RAPA aber auch darüber hinaus die Möglichkeit, in das Berufsleben reinzuschnuppern und ein unbezahltes Schülerpraktikum zu absolvieren. Bewerbungen dafür sind jederzeit willkommen!

Das bisherige Feedback von Schülern und Lehrern macht deutlich, dass das Angebot sehr gut ankommt, von den Schülern als wertvolle Erfahrung eingeschätzt wird und für die kommende Bewerbungsphase für einen Praktikumsplatz oder den Traumberuf eine gute Unterstützung darstellt. Besonders die Herausforderungen bei der digitalen Umsetzung zeigen, wie wichtig Flexibilität auch in der Berufsorientierung ist.

Denn auch nach Corona wird bei RAPA das Engagement und die Etablierung virtueller Bewerbungsverfahren ein fester Bestandteil werden. Nicht zuletzt da auf diese Weise zeitliche wie räumliche Begrenzungen überwunden werden können. Der persönliche Kontakt soll jedoch keinesfalls ersetzt, sondern durch eine weitere Möglichkeit des Kennenlernens ergänzt werden.

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