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“What a wonderful day” – viele glückliche Gesichter bei der Jubiläumsfeier im Werk Auburn

Ein Abendessen im Freien, gute Gespräche, motivierende Reden und viele glückliche Gesichter – am 5. Mai passte alles bei der Jubiläumsfeier unseres Werks in Auburn, Alabama. Vor zehn Jahren gründeten wir die RAPA – Rausch & Pausch LP, und die Veranstaltung zeigte, dass wir in den USA auf motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein cooles Umfeld bauen können. So lobte Ron Anders, der Bürgermeister von Auburn, die Partnerschaft zwischen der Stadt und RAPA. Wir hätten nicht nur großartige High-Tech-Arbeitsplätze geschaffen, sondern würden auch das Gemeinwohl vor Ort unterstützen.

Unsere Präsidentin/CEO in Amerika, Carmen Jordan, konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter auch Dr. Roman Pausch, Karin Wolf und Führungskräfte aus Selb, Kunden- und Lieferantenpartner sowie Vertreter staatlicher und lokaler Behörden.

In seiner Ansprache berichtete Dr. Roman Pausch über die Entscheidung, nach Nordamerika zu expandieren, die Standortwahl und das Produktportfolio im Werk. Viel Beifall erhielt unser Holding-Chef, als er bekanntgab, die Produktionsfläche in Auburn zu verdoppeln und bis 2023 vier neue Projekte/Produkte hinzuzufügen.

Nice: Carmen Jordan und Dr. Pausch überreichten an die Food Bank of East Alabama einen Scheck in Höhe von 10.000 Dollar. Martha Henk, Geschäftsführerin, und Janice Buckingham, Vizepräsidentin des Verwaltungsrats, strahlten vor Glück. Wie in Deutschland erhalten auch die Tafelläden in den USA aktuell weniger Lebensmittelspenden. Mit einem Teil des Geldes will die soziale Organisation in den Sommerferien außerdem Essen für Kinder finanzieren, die dann keine Schulmahlzeiten erhalten.

 

RAPA sagt Danke für 1000 Follower!

Unser LinkedIn Kanal hat 1000 Follower erreicht! Wir bedanken uns bei allen, die uns folgen, kommentieren und unsere Inhalte teilen. Wir wissen Ihr Interesse zu schätzen und freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu sein!

Kundennähe ist uns äußerst wichtig und hierfür bietet LinkedIn eine hervorragende Plattform, die Interessenten einen Anlaufpunkt gibt und einen Blick hinter die Kulissen von RAPA werfen lässt. LinkedIn ist eine Informationsquelle für alle Parteien, von Mitarbeitern bis hin zu Lieferanten, die mehr über unser Unternehmen erfahren wollen.

Deshalb freuen wir uns sehr darüber, dass unsere RAPA-Community sich vergrößert und wir nun die 1.000 Follower Marke überschritten haben. Die steigende Anzahl der Follower bestärkt uns, weiterhin Mitteilungen über unser Unternehmen, Meilensteine, Mitarbeiter, Produkte und viel mehr bekannt zu geben. Auch unsere amerikanische Tochter in Auburn besitzt einen eigenen LinkedIn-Kanal.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch und sind offen für alle Fragen und Anregungen, die Sie mit uns teilen möchten.

Sie sind noch kein Follower? Beteiligen Sie sich am Gespräch und werden Sie Teil unserer Gemeinschaft auf LinkedIn RAPA Rausch & Pausch | LinkedIn.

RAPA schickt ganz viel Liebe an alle Mütter und Väter!

Die Verbindung von Beruf und Familienalltag ist nicht immer einfach und besonders Mütter und Väter stehen dieser Herausforderung Tag für Tag gegenüber. Als Familienunternehmen ist der Muttertag eine wunderbare Gelegenheit unseren Dank in Worte zu fassen und alle Eltern für ihr tägliches Engagement zu ehren. Jeden Tag geben Mütter und Väter ihr Bestes und zeigen immer wieder, dass ohne sie niemand da wäre, wo er jetzt ist. Von klein auf begleiten und führen sie uns durch das Leben, geben nie auf und sind stets an unserer Seite.

Wir ziehen den Hut vor euch und sagen: „Danke, dass ihr da seid!“

Chinesisches Fernsehen berichtet über „劳施保施 Laushi Baoshi“

Das chinesische Fernsehen hat über uns berichtet. Es geht los bei 00:29 bis 2:02. Viel Spaß beim Anschauen. Ach ja, für alle, deren Schulchinesisch aktuell etwas eingerostet ist, haben wir den Bericht in Deutsch zusammengefasst.

Der Beitrag berichtet über den Umzug unserer chinesischen Kollegen von Shanghai in den Sino-German Innovation Industry Park (SGIP) und unsere Expansionspläne. Denn RAPA hat hier Großes vor. Auf einem 13.000 Quadratmeter großen Gelände wird in dem chinesisch-deutschen Industriepark ein neues RAPA Werk entstehen. Die Halle verfügt über eine Fläche von 8.000 m2 mit Produktions-, Lager-  und Logistikflächen sowie einem Verwaltungsbereich. Der Sino-German Innovation Industrial Park befindet sich im Kerngebiet des Jintan Distrikts der Stadt Changzhou.

Zinan Wang, Geschäftsführer RAPA Automotive China, hob in einem Kurzinterview die hervorragende partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem SGIP und mit der Regierung von Changzhou hervor. Diese enge Kooperation sei wichtig für die erfolgreiche Durchführung des Projektes. Die Plattform, die der SGIP bietet, ist sehr hilfreich, um den chinesischen Markt noch besser erschließen zu können. Sogar kostenlose Büroräume und ein Projektteam, das unseren Expansionsprozess unterstützt, wurden bereitgestellt.

Des Weiteren kam Mengdi Zhao (Projektmanagerin SGIP) zu Wort und erläuterte die funktionalen Zentren des Parks, deren Räumlichkeiten und die Leistungen des Service-Centers. Ortsansässige Unternehmen können z.B. einen Rund-um-die Uhr-Service und sogar einen Babysitter-Service in Anspruch nehmen.

Weiterhin wird ein Einblick in den Büroalltag unserer chinesischen Kollegen und die Schwerpunkte unserer Arbeit gewährt. Zudem wurden im TV unsere kundenspezifischen automotiven Komponenten, wie Magnetventile und Hydraulikpumpen, sowie unser großes Know-how in der Entwicklung und Fertigung gelobt.


„Was unsere deutsch-chinesische Zusammenarbeit betrifft, die äußerst effizient ist, sind wir sehr zufrieden. Vor allem, dass die Regierung ein ganzes Projektteam für uns und unser Projekt eingerichtet hat.“ (Zinan Wang, CEO)


Die Planungen für den Werksneubau laufen bereits auf Hochtouren und der Baubeginn steht schon in den Startlöchern. Rund 23 Mio. Euro investiert RAPA, um diese hochmoderne Produktionsstätte für Luftfederventilblöcke zu bauen. Die Produktion wird voraussichtlich 2024 beginnen und wir werden ca. 100 Arbeitsplätze schaffen. RAPA hat bereits begonnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den neuen Standort einzustellen.

 

 

 

Startschuss für neues Werk in China

Startschuss für neues Werk in China: Am 25. Januar wurde der Vertrag mit dem Sino-German Innovation Industry Park (SGIP) unterzeichnet

Sino-German Innovation Industrial Park, Changzhou / China
Sino-German Innovation Industrial Park, Changzhou / China

Der 25. Januar 2022 wird in unserer Firmengeschichte einen dauerhaften Eintrag erhalten. An diesem Tag hat unsere Geschäftsführung mit dem Sino-German Innovation Industry Park (SGIP) einen Vertrag für ein neues Werk am Standort Jintan (Provinz Jiangsu) in China unterzeichnet. In der dortigen Industriezone werden wir ab 2024 Luftfeder-Schaltventile fertigen und 100 neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen können. Wie bereits bekannt, sind wir mit unserem Vertriebsbüro für China schon seit Oktober 2020 in Shanghai aktiv. Das geplante RAPA-Werk ist jedoch ein besonderer Meilenstein und wird mithelfen, dass unsere positive Unternehmensentwicklung so weitergeht und auch der Stammsitz Selb gestärkt wird.

Die feierliche Vertragsunterzeichnung fand als Hybridveranstaltung in Selb und China statt. Anwesend bei uns im neuen Konferenzraum waren Dr. Roman Pausch und Karin Wolf, der Aufsichtsratsvorsitzende Horst Pausch mit Ehefrau Traudl (Aufsichtsratsmitglied), Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch und Zhengming Pan, Direktor des Repräsentanzbüro der Provinz Jiangsu (China Netzwerk Baden-Württemberg/CNBW).

Der stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Ferry Pausch und die Aufsichtsratsmitglieder Prof. Dr. Clemens Schmitz-Justen und Prof. Dr. Thomas Meuche und Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Vizepräsidentin der IHK für Oberfranken sowie Qiuxin Kan, Vize-Konsulin der Abteilung Wirtschaft des Generalkonsulats der VR China waren online zugeschaltet. Ebenfalls mit dabei: Oliver Henkelmann (Sales&Marketing) und Werner Döhla (Innovationmanagement).

Aus Changzhou, China waren dabei: Lei Sheng (Amtierende Oberbürgermeisterin Changzhou Stadt), Zhiliang Chen (Stellv. Bürgermeister Changzhou Stadt), Chengtao Zhou (Generalsekretär der Volksregierung Changzhou Stadt), Xiaohua Wu (Sekretär / amtierender Gouverneur des Bezirks Jintan), Zinan Wang (CEO von RAPA China) und Fenkou Zhu (Direktor des Sino-German Innovation Industry Park, Changzhou) sowie weitere Repräsentanten.

23 Mio. Euro Investitionen sind geplant

Dr. Roman Pausch sagte bei der Vertragsunterzeichnung: “Am dynamischen Wachstum des chinesischen Automotive-Markts nehmen wir schon jetzt teil. Unsere Entwicklungsaktivitäten Ventiltechnologie am Stammsitz Selb richten wir intensiver denn je an die Anforderungen unserer chinesischen Kunden aus.“ Die neue vollautomatische Fertigung in Jintan, so unser Vorstandsvorsitzender, stellt dann sicher, dass die Systemteile von RAPA schnell zu den Kunden gelangen und neue Partnerschaften vor Ort entstehen. Rund 23 Mio. Euro werden in den neuen Standort investieren. Großer Markt in China und asiatischen Ländern Dr. Pausch sieht unsere Expansion nach Fernost als strategisches Langzeitprojekt: „China ist der größte Automobilmarkt der Welt und Leitmarkt der E-Mobilität. Unsere aktive Fahrwerkskomponente und die E-Mobilität haben eine hohe Korrelation: Dies ist unser Hauptgrund nach China zu gehen, da wir immer nach dem Prinzip ´local for local´ handeln.“

Grussworte vom OB

Im Namen der Stadt Selb gratulierte Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch: Zum 50. Jahrestag der Freundschaft zwischen Deutschland und China sei die Vereinbarung ein perfektes und passendes Geschenk. „Auch Selb mit rund 16.000 Einwohnern entwickelt sich ständig weiter und hat den Wandel in eine zukunftsorientierte Wirtschaftsstruktur geschafft.“ Die Stadt sei sehr froh, dass RAPA schon über 100 Jahre die Treue zu Selb aufrechterhalte: „Als einer der größten Arbeitgeber der Stadt ist die Firma natürlich sehr wichtig für die gesamte Region.“ Den chinesischen Partnern sprach Ulrich Pötzsch eine Einladung ins Fichtelgebirge aus.

IHK-Vizepräsidentin sieht Chancen für Oberfranken

Als Repräsentantin der Industrie- und Handelskammer Oberfranken Bayreuth und des Bezirks Marktredwitz-Selb gratulierte Dr. Laura Krainz-Leupoldt: „Diese Vertragsunterzeichnung ist ein weiterer Schritt zur Intensivierung der Beziehungen zwischen Deutschland und China.“ Die Entwicklung von Changzhou zu einer wichtigen Industriemetropole werde auch in der Region Oberfranken wahrgenommen. In persönlichen Worten zollte die IHK-Vizepräsidentin den Vertretern aus China Respekt: „Als Liebhaberin von moderner Architektur wie Familie Pausch bleibe ich sprachlos vor dem monumentalen Kulturzentrum der Architekten Gerkan, Marg und Partner mit seiner unverwechselbaren Note. Sie haben ein wunderbares, innovatives Umfeld für die weitere Entfaltung der wirtschaftlichen Beziehungen zu China geschaffen.“

Vorteile unseres China-Standorts


Dr. Roman Pausch: “Wir können hier Synergien nutzen, uns mit anderen Automotive-Zulieferern austauschen und wertvolle Dienstleistungen von SGIP in Anspruch nehmen. Zudem wäre eine räumliche Expansion denkbar.”


Die Entscheidung für Jintan erfolgte ganz bewusst: So kooperiert die Region Jiangsu mit Bayern in den Bereichen Automotive und Autoteile. Bereits rund 20 verschiedene High-Tech-Unternehmen aus Deutschland haben sich in Jintan niedergelassen. Der Sino-German Innovation Industry Park (SGIP) bietet uns deshalb eine gute Plattform und Hilfe, um den chinesischen Markt zu erschließen.

 

Fernseherbericht aus China: www.changzhou.gov.cn

Präsent in Las Vegas: RAPA auf der Messe CES

Logo der CES in Las Vegas (Foto: Shutterstock)

Die Consumer Electronics Show (CES) hat sich in den letzten Jahren zu DER Innovationsmesse rund um Unterhaltungselektronik und neue digitale Anwendungen entwickelt. Immer gleich zu Jahresbeginn werden hier Neuheiten präsentiert. Trotz Corona: Vom 5. bis 7. Januar lief die CES in Las Vegas – und RAPA Automotive teilte sich eine Suite mit Entwicklungspartner dlhBOWLES.

Wer war von uns dabei? Garrett Guidroz (Manager Advanced Development) und Hunter Green (Product Engineer) aus unserem US-Team. Eigentlich sollten auch Oliver Henkelmann, Dr. Jochen Endrejat, Werner Döhla, Arthur Medick und Markus Vogler (Vogler Engineering) auf die CES gehen. Wegen der dramatischen Infektionslage in den USA sahen wir jedoch von einer Teilnahme unserer Selber Kollegen ab.

Andere Messeaussteller fuhren ebenfalls ihr Engagement runter, auch die Besucherzahlen gingen zurück, so dass die diesjährige CES definitiv nicht mit voller Power lief. Wir waren dennoch zufrieden, denn die geführten Gespräche verheißen neue Aufträge. Insbesondere das Sensorreinigungssystem Clēr™ von dlhBOWES punktete bei führenden OEMs. RAPA Automotive ist hier Entwicklungspartner. Parallel konnten wir unsere Aktivitäten bei Fahrwerkskomponenten – vor allem die Motor-Pumpeneinheit – präsentieren.


„Es war richtig und wichtig, die CES wahrzunehmen, trotz des Krisenmodus der Veranstaltung“, sagt Oliver Henkelmann, Vice President Sales & Marketing RAPA Automotive. „Denn immer mehr entwickelt sich die Messe gerade für Automobilhersteller und Zulieferer zu einer wichtigen Kontaktplattform für die Vernetzung der automotiven Systeme. Da sollte RAPA nicht fehlen!“


Also auch 2023 heißt es für uns: Let´s go to Las Vegas! Wir prüfen einen eigenen Stand oder eine größere Gemeinschaftspräsentation mit dhlBOWLES.

 

Abb.01: In diesem Gang drängten sich die Besucher sonst Schulter an Schulter. 2022 besuchten deutlich weniger Menschen die CES in Las Vegas
Abb.02: Partnersuite dlhBOWLES im Wynn Encore Tower
Abb.02: Partnersuite dlhBOWLES im Wynn Encore Tower
Abb.03: Unser Gastgeber-Team: dlhBOWLES

Ein Jahr RAPA China

Ein Jahr RAPA China

Unser chinesischen Automotive-Kollegen haben einen Grund zum Feiern. Ein Jahr ist es her, dass wir unseren Standort China in Shanghai eröffneten. Dank des großen Einsatzes des China-Teams blicken wir auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück. Ein Jahr mit vielen Herausforderungen, aber auch mit vielen neuen Wegen, Flexibilität und Engagement. Wir bedanken uns bei allen, die uns auf dem Weg begleitet haben. Besonderer Dank gilt natürlich unseren Kunden.

Von links nach rechts: Zhang Liang, Huang Liang, Wang Zinan, Zhou Qi, Chen Yang

„Heute sind wir zusammengekommen, um den ersten Jahrestag der RAPA China zu feiern. Im Namen von RAPA möchte ich meine tiefste Dankbarkeit gegenüber allen Kunden und Partnern ausdrücken, die uns mit ihrer Unterstützung und ihrem Vertrauen ehren.

Heute vor einem Jahr wurde RAPA China ins Leben gerufen. Einhergehend mit der schnellen Entwicklung der Air Suspension eröffnete RAPA den Zugang zu einem neuen Markt. Dank der harten Arbeit unserer geschätzten Kollegen konnte sich die Firma stehst weiterentwickeln. Innerhalb diesen Jahres sind alle Mitarbeiter zu einem harmonischen Team fest zusammengewachsen.

Auch wenn wir in diesem Jahr viele Erfolge feiern konnten, warten in der Zukunft noch viele gewaltige Aufgaben und Herausforderungen auf uns, die es zu bewältigen gilt. Nächstes Jahr wird ein völlig neues Werk eröffnet. Wir freuen uns schon, viele neue Partner und Kollegen in der RAPA-Familie willkommen zu heißen. Wir hoffen darauf, die erfolgreiche Arbeit weiterführen zu können und zukünftig zahlreiche weitere Erfolge verkünden zu können. ”

—— Wang, Zinan (CEO RAPA China)

Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung.

Erfolgsstory: Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette bei RAPA

Unser Partner Aimtec berichtete über unser gemeinsames Projekt „Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette “ in der aktuellen Ausgabe des AIMagazin. Lesen Sie nachfolgend den Artikel von Tereza Drahoňovská oder hier als Download AIMagazin36 (in Englisch).

Der Abdruck des Interviews erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Aimtec.

 

Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette bei RAPA

Ein Interview mit Jan Stočes, Director Cloud & Integration Solution bei Aimtec | Von Tereza Drahoňovská

Seit mehr als 70 Jahren ist die Firma RAPA als Spezialist für Magnetventile bekannt. Kürzlich feierte sie ihr 100-jähriges Bestehen. Heute werden unter dieser Marke hydraulische und pneumatische Komponenten sowie Systemlösungen für die Automobilindustrie und eine Reihe von Kunden im Gesundheitswesen und in der Industrie hergestellt. Die Firma mit ihren rund 1 000 Mitarbeitern fokussierte sich in Zusammenarbeit mit Aimtec auf die Lösung fehlenden Know-hows im Bereich der Integration sowie die Digitalisierung der Lieferkette. Über Details der Lösung sprachen wir mit Jan Stočes, Direktor für Cloud & Integration Solutions bei Aimtec.

RAPA scheint ein idealer Kunde für EDI-Lösungen zu sein. Mit welchen Problemen hatte die Firma zu kämpfen?
Bei der Firma RAPA wurde bereits eine EDI-Lösung zur Kommunikation mit Kunden und einigen Lieferanten genutzt. Ab einer bestimmten Phase war sie aber nicht mehr in der Lage, die aktuellen Anforderungen umfassend und rechtzeitig zu erfüllen. Die internen IT-Mitarbeiter verfügten zwar über Erfahrungen mit EDI, ohne einen klassischen EDI-Experten fehlte es aber an Experten-Know-how. In Kombination mit steigenden Anforderungen hatte die IT-Abteilung somit meist nur Zeit für die Lösung primärer EDI-Probleme. Da ein Anstieg fehlerhafter ASN‘s und der damit verbundenen Lastschriften drohte, kontaktierte RAPA Aimtec, und so begann unsere Arbeit an der Migration in ClouEDI.

Ist Ihnen etwas begegnet, was für diese Firma spezifisch ist?
Die Firma RAPA liefert vor allem an die Automobilindustrie und hat neben ihrem Sitz im bayerischen Selb auch Tochtergesellschaften in Nordamerika und China. In der Automobilindustrie ist der Wareneinkauf sehr komplex und gleichzeitig essenziell für die Gewährleistung eines reibungslosen Produktionsablaufs. Aus diesem Grund wird der gesamte Lieferprozess durch EDI (Electronic Data Interchange) unterstützt. Eine Lösung zur Gewährleistung des Informationsaustauschs zwischen Kunden und Zulieferern ist daher unerlässlich. Das gilt insbesondere im Zusammenhang mit der Tatsache, dass RAPA in der Lage sein muss, einen problemlosen Austausch strukturierter Daten mit Kunden im Rahmen zeitkritischer Produktionsmethoden, wie Just-in-Time oder synchronisierte Produktionsversorgung, sicherzustellen.

EDI hat die aktuellen Probleme von RAPA gelöst. Wird das System aber auch in Zukunft bestehen können? Auf was für Eventualitäten haben Sie die Lösung vorbereitet?
In der ersten Phase ging es primär um Kundenanforderungen. Das bedeutete, datenmäßig fehlerfreie ASN zu versenden und die Menge der Lastschriften zu minimieren. In der zweiten Phase folgten Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette. RAPA hat Dutzende Zulieferer, und durch deren Integration erfolgt der Nachrichtenaustausch völlig automatisch, darüber hinaus bei gleichzeitigem Monitoring und Validierung seitens Aimtec. Damit entfällt die Notwendigkeit der manuellen Bestellung durch den Einkäufer, die Generierung einer PDF-Datei und anschließende Versendung per E-Mail, die immer ankommen muss. Stattdessen erstellt das System selbst einen Abruf und übermittelt ihn an den Lieferanten.

Was erfüllt Sie im Rahmen der Lieferung des Projekts mit besonderem Stolz?
Die Art und Weise der von uns etablierten Zusammenarbeit. Die Geschäftsleitung von RAPA hat eine klare Vision und weiß um die Bedeutung qualifizierter Mitarbeiter und den Wert ihrer Zeit. Daher ist für die Firma von Vorteil, dass Aimtec eine vollständige Digitalisierung der Lieferkette ermöglicht und sie für neue Projekte gerüstet ist.

 

„Die Zusammenarbeit mit der Firma Aimtec war stets hochprofessionell, zuverlässig und effektiv. Aimtec hat aufgrund ihrer Erfahrungen und Kompetenzen unser Migrationsprojekt frist- und qualitätsgerecht sowie im Rahmen des Budgets erfolgreich zum Abschluss gebracht – wir haben alle gesteckten Projektziele erreicht. Wir freuen uns, dass wir mit Aimtec kooperieren können und haben bereits weitere Projekte zur EDI-Erweiterung in Angriff genommen.”

Thomas Schott,
Vizepräsident IT, RAPA 

 

„Im Automotive-Sektor sind Lastschriften für nicht zugestellte oder fehlerhafte ASN oder Etiketten üblich. Das Ziel von RAPA und Aimtec war identisch – keine Lastschrift, die das Rating unseres Kunden gefährden könnte. Obwohl das ERP-System zu Beginn der Migration für einige Anforderungen nicht gerüstet war, insbesondere im Bereich spezifischer Informationen in EDI-Nachrichten, die seitens der Automobilhersteller angefordert werden (Eigentümer der Verpackung, DUNS-Nummern), ist eine ganze Reihe von Implementierungen auch durch vorläufige, aber zuverlässige Workarounds schnell gelungen.

Klára Jechová
EDI Consultant des Projekts RAPA, Aimtec

 

Jan Stočes
Cloud & Integration Solutions Director, Aimtec
Jan verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Automotive, EDI, Logistik und Management von Unternehmensprojekten. Bei Aimtec war er an der Gründung von Cloud Services beteiligt und leitet seit 2019 die gesamte Division Integration, die auf die Lieferung von Dienstleistungen in den Bereichen EDI, B2B-Kommunikation und API-Implementierung spezialisiert ist.

 

Über Aimtec
Seit 1996 unterstützt Aimtec mittelständische Unternehmen dabei, ihre logistischen Prozesse zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Heute hat Aimtec über 200 Mitarbeiter und ebnet Kunden weltweit den Weg zur digitalen Transformation. Digitalisierung und Automatisierung sind gerade in der Automobilindustrie keine Frage des „ob“ mehr. Der Wandel ist im vollen Gang. Aimtec unterstützt hier mittelständische Zulieferer. Schnellere und effizientere Prozesse, Aufbrechen von Datensilos, Vernetzung von Produktion und Logistik und Migration in die Cloud sind entscheidende Faktoren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier unterstützt Aimtec mit der Erfahrung aus über 20 Jahren. Das Unternehmen berät, implementiert und integriert. So schöpfen Kunden den Wert ihrer eigenen Daten voll aus. Sie automatisieren ihre Logistik, verbessern die interne Zusammenarbeit und können schneller, effizienter, transparenter und bedarfsgerechter liefern. Aimtec wurde von Roman Žák und Jaroslav Follprecht gegründet. Beide Inhaber führen das Unternehmen noch heute und haben ein Start-up aus Pilsen zum führenden Digitalisierungspartner aufgebaut.

Weitere Informationen zu Aimtec finden Sie auf LinkedIn und der Website.

Mit Sponsorpartner RAPA auf die DTM-Strecken: Haupt Racing Team 

Mit Sponsorpartner RAPA auf die DTM-Strecken: Haupt Racing Team

An diesem Wochenende endet die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft (DTM) auf dem Norisring. Über die insgesamt sieben Wettbewerbe in diesem Jahr freuen sich Rennsportfans aus ganz Europa. Auch wir bei RAPA sind begeistert, denn als Sponsor des Haupt Racing Teams (HRT) sind wir erstmals bei diesem Event präsent – unser Logo prangt am Heck des blau-gelben Mercedes-AMG GT3.

DTM, 7. + 8. Rennen Nürburgring 2021 – Foto: Gruppe C Photography

RAPA-Kollegen als Beifahrer im AMG GT3

Ein Highlight für unser Unternehmen war ein Teamevent im August auf dem Nürburgring. Im Rahmen unseres Sponsoring-Engagements konnte Oliver Henkelmann, Vice President Sales & Marketing, fünf verdiente Ingenieure zu einem besonderen Erlebnis einladen: Besuch der Boxengarage und des Fahrerlagers, das Rennen in der VIP-Lounge verfolgen und zur Krönung als Beifahrer im 550-PS-starken AMG GT3 noch eine „Taxi-Runde“ absolvieren. Am Ende des Tages gab es nur strahlende Gesichter bei den Kollegen. Der Termin am Nürburgring war auch deshalb interessant, weil es ein Sechs-Stunden-Langstreckenrennen war. Hinzu kam, dass das Fahrer-Trio Manuel Metzger, Hubert Haupt und Patrick Assenheimerden bereits zum vierten Mal in Folge einen Top-10-Platz eingefahren hat.

DTM, 9. + 10. Rennen Red Bull Ring 2021 – Foto: Gruppe C Photography

Das passt: Motorsport und Engineering-Company RAPA

Warum unterstützten wir das Haupt Racing Team? Wir sind Engineering-Partner der Automobilindustrie, und unsere Werte wie Leidenschaft, Hightech-Innovationen, Teamwork und Internationalität sind auch Werte im Motorsport. RAPA will Spitzenleistung für seine Kunden erbringen, die DTM-Teams das gleiche auf der Rennstrecke. Dr. Roman Pausch: „Insofern ist der Motorsport das passende Feld für ein Sponsoring. Bekanntlich werden viele Neuheiten, etwa im Fahrwerkbereich und im Antriebsstrang, bei Formel 1, DTM und anderen Serien erprobt, ehe sie in den Massenmarkt gehen.“ Das sei ein weiteres verbindendes Element, ganz nach dem RAPA-Motto: The next Level of Engineering.

DTM, 3. + 4. Lausitzring 2021 – Foto: Gruppe C Photography

Mehr über die DTM unter www.dtm.com

Hightech, Präzision & Fingerfertigkeit: Jobs in der Produktion

Hightech, Präzision & Fingerfertigkeit:
Jobs in der Produktion

Erdal Kocic,  Ginter Alexander,  Eser Tayfur

 

Alle reden von Digitalisierung und wer Image-Videos von Firmen anschaut, sieht häufig gepflegte junge Menschen am Laptop sitzen, neben sich die Cappuccino-Tasse. Das ist aber nur ein Teil der neuen Arbeitswelt. Gerade im Automotive-Sektor, in dem auch RAPA stark ist, laufen High-Tech-Maschinen, die bedient werden wollen, gibt es Produktionsprozesse, bei denen ein gutes Auge und Fingerfertigkeit entscheidend sind.

In Selb produziert RAPA in sieben Hallen mit rund 11.000 qm Fläche. Inklusive der Kolleginnen und Kollegen aus der Logistik sind mehr wie 50% unserer Belegschaft in der Fertigung aktiv. Es sind gut ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter, die dafür sorgen, dass jährlich mehr als 15 Millionen Bauteile und Systemkomponenten hergestellt und ausgeliefert werden.

 

 

In der RAPA-Produktion wird es nie langweilig

Wer durch unser Stammwerk läuft, kann täglich sehen, wie die Montage von Bauteilen mit handwerklichem Geschick und einer ruhigen Hand erfolgt. Nur diese echte Handarbeit, in Kombination mit vollautomatischer Fertigung und Robotern, führt bei RAPA letztendlich zur weltweit gefragten Produktqualität und einer hohen Produktivität.

Die Aufgaben in den Werkshallen sind ganz unterschiedlich. Sie reichen vom Bedienen und Bestücken der Maschinen, der Teileprüfung, der Dokumentation von Messergebnissen über Wartungsarbeiten bis hin zu Funktionsprüfungen und Endmontage bei der Komplettfertigung. Gerade die Systemmontage einbaufähiger Baugruppen ist eine Herausforderung, weil hier mechanische und elektronische Teile integriert werden.

 

Trotz Corona ging es in der Produktion weiter

 

“Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Produktion: Wir brauchen und schätzen euch! Ihr steht für Präzision, Sorgfalt bei der Ausführung und seid unsere Garanten für beste Produktqualität! Und nur dank euch konnten wir trotz Corona den Laden am Laufen halten!

Wir wissen, dass in der Außenwahrnehmung und den Medien meist unsere Ingenieure und Entwickler mit RAPA in Verbindung gebracht werden. Also höchste Zeit, mal wieder all jenen Frauen und Männern zu danken, die “am Produkt” arbeiten und so unendlich wichtig sind für unsere drei Geschäftsbereiche. Ohne euch wäre RAPA nicht so erfolgreich. Danke!”