Azubiausflüge

Azubiausflüge

2019: Ein wahrhaft gelungener Start in die Ausbildungszeit
Am 5. September 2019 war es mal wieder soweit: der alljährliche Azubiausflug stand auf der Tagesordnung. Jedes Jahr findet zum Kennenlernen der neuen und „alten“ Auszubildenden pünktlich zum Start des neuen Ausbildungsjahres ein Ausflug statt.

Dieser begann für die jungen RAPAjaner pünktlich um acht Uhr am Jugendzeltlagerplatz Wartberg im Selber Ortsteil Längenau mit einer Vorstellungsrunde im Kreis und der Aufnahme eines Gruppenfotos. Aufgeteilt in vier Gruppen durften alle Auszubildenden knifflige Spiele lösen und dabei Geschicklichkeit sowie Teamgeist unter Beweis stellen. Unüberhörbar war dabei die Freude sowohl über kleine als auch große Erfolge.
An einer der Stationen galt es, im Team, mithilfe eines Fadengestells einen Turm aus Holzblöcken zu bauen. Die Schwierigkeit lag darin, dass einige Blöcke abgeschrägt waren. Hier hatte die Kommunikation unter den Teilnehmern höchste Priorität. Anschließend folgte die Aufgabe, mit wenigen Hilfsmitteln (Holzspieße, ein Knäuel Sisalgarn und eine Bastelschere) einen Turm zu bauen. Dieser musste nach der Fertigstellung einen mittelgroßen Gummiball für fünf Sekunden halten können, erst dann durfte die Turmhöhe gemessen werden. Von 35 bis 182 cm, von völlig instabil bis richtig standhaft, von kreativem Bauwerk bis hin zu akkurater Architektur – es war wirklich alles dabei und der Spaß stand an oberster Stelle.

Ein großes Highlight des diesjährigen Ausflugs war das sogenannte Bubble-Soccer. Die Spielzeiten betrugen jeweils nur fünf Minuten, da diese Form des Fußballspielens wesentlich anstrengender ist, als die altbekannte traditionelle Spielform. Die Herausforderung bestand darin, mit einem aufgeblasenem durchsichtigen Bubble, in den man mit dem kompletten Oberkörper hineinschlüpfte, Tore zu schießen. Das sorgte bei jedem für Erheiterung, denn natürlich stürmten alle auf einmal zum Spielball. Da bei dieser Übung wirklich jeder ins Schwitzen kam, durfte zur Abwechslung auch eine Partie Volleyball oder Basketball gespielt werden.
Als weitere Station standen verschieden Teamaufgaben an. Zum einen gab es die Aufgabe, mithilfe von leeren Getränkekästen von einem Start- zu einem Zielpunkt zu gelangen. Berührte dabei jemand versehentlich den Boden, so erhielt der Teilnehmer ein Handicap in Form von Augenmaske oder Ohrenstöpseln.
Zum anderen musste das ganze Team ein Spinnennetz aus Gummischnüren überwinden. Einige bodennahe Felder konnten allein durch eine Person bewältigt werden, andere Felder in luftigen Höhen konnten nur durch Zusammenarbeit und Vertrauen gemeistert werden.

Um Zusammenarbeit, Vertrauen und Überwindung ging es auch bei einer Übung mit zwei Slacklines. Diese wurden v-förmig zwischen Bäume gespannt und die Auszubildenden sollten durch gegenseitiges Abstützen und Körperspannung paarweise versuchen, eine möglichst weite Strecke auf den Slacklines zu bewältigen.
Eine letzte Aufgabe bei dieser Station war das Überwinden eines fiktiven Grabens mithilfe einer Liane. Alle Teilnehmer hatten die Aufgabe durch das Schwingen am Seil auf die andere Seite zu gelangen. Auch hier war Zusammenarbeit gefragt.
Nachdem auch diese Station erfolgreich gemeistert wurde, folgte eine letzte Station mit dem Titel „RAPA-Rallye“. Hier wurden die Gruppen halbiert und die beiden kleinen Gruppen traten jeweils gegeneinander an.
Fünf Spiele standen an. Beispielsweise mussten alle Teilnehmer auf einer Plane stehen und diese umdrehen, während sie die Plane nicht verlassen durften. Auch musste die Plane möglichst klein gefaltet werden, während die Auszubildenden darauf stehen bleiben sollten.

Um Geschwindigkeit ging es beim „Dreibeinlauf“, der in Form eines Staffellaufes stattfand.
Schnelligkeit sowie Präzision waren beim Wassertransportspiel von besonderer Relevanz. Ein Teilnehmer schöpfte dabei Wasser mit einem Becher aus einem Gefäß. Er schüttete sein Wasser in den Becher einer zweiten Person, die das Wasser nochmals an einen dritten Teilnehmer übergeben sollte. Beim Umschütten durfte so wenig Wasser wie möglich verschüttet werden, denn daraufhin konnte das restliche Wasser in ein großes Gefäß gefüllt werden. Dies wurde so oft wiederholt, bis eine der Gruppen die Zielmarkierung erreicht hatte.
Als letztes ging es am „Lego-Duplo-Turm“ um Merkfähigkeit, Kommunikation und Schnelligkeit. Zwei Tische standen etwa sieben Meter voneinander entfernt. Die Gruppe versammelte sich an einem der Tische und erhielt eine Menge an Bausteinen. Auf dem anderen Tisch lagen Fotografien von vier verschiedenen Ansichten eines fertigen Bauwerks. Eine Person der Gruppe durfte laufen, versuchte sich die Bauweise einzuprägen und konnte die Erkenntnisse und Instruktionen dann der Gruppe übermitteln. Dabei durfte der Läufer aber keinen Baustein berühren, sondern musste alles verbal erklären.
Der Gewinner der beiden Kleingruppen bei der „RAPA-Rallye“ durfte am Ende des Tages beim Finalspiel um einen Preis kämpfen. Vier der Kleingruppen traten beim Staffel-Sackhüpfen gegeneinander an. Das Gewinnerteam erhielt RAPAteria-Gutscheine.

Alle vier Gruppen hatten am Ende des Tages die gleichen Übungen durchgeführt und alle Aufgaben konnten durch Teamgeist, Zusammenarbeit und Vertrauen gemeistert werden. Zum Ausklang stärkten sich Teilnehmer und Betreuer beim gemeinsamen Grillen.
Fazit unserer neuen Azubis: „Ein wahrhaft gelungener Start in die Ausbildungszeit bei RAPA!“ In diesem Zuge bedanken sich alle Teilnehmer des diesjährigen Azubiausflugs bei ihren Ausbildern und deren Helfern für den gelungenen und gut organisierten Tag.

2021: Einführungswoche für unsere neuen Azubis
Am 1. September 2021 begann für 12 junge Menschen ein wichtiger Lebensabschnitt – der Start ihrer Ausbildungszeit bei RAPA in Selb. Im Rahmen des dreitägigen Einführungsprogramms konnten die neuen Azubis das Unternehmen erkunden sowie erste Kontakte zu anderen Auszubildenden und künftigen Kollegen knüpfen. Höhepunkt der Einführung war ein gemeinsamer Azubi-Ausflug, bei dem alle Azubis unabhängig von Beruf und Lehrjahr einander kennenlernen konnten.

Der Ausflug startete für die Azubis und deren Ausbilder am Freitag, gleich in der Früh am Selber Eisstadion mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Von dort aus ging es anschließend für die Gruppe auf eine der Wanderrouten in den Selber Forst. Entlang des 6,1 km langen Weges gab es einige Stationen, mit lustigen Spielen und kleineren Wettkämpfen. So wurde allen Auszubildenden die Möglichkeit gegeben, sich in einer lockeren Atmosphäre untereinander kennenzulernen und über verschiedene Themen wie gemeinsame Hobbys oder die eigenen Ausbildungsberufe auszutauschen.

Eine große Herausforderung stand gleich an der ersten Station bevor und erforderte von den Azubis den Einsatz von nonverbalen Kommunikationskompetenzen. Ohne ein einziges Wort sollten sich die Azubis anhand von verschiedenen Merkmalen, zum Beispiel dem eigenen Alter oder der Schuhgröße, der Reihe nach aufstellen. Als besonders aufregend und lustig stellte sich der anschließende Parcourslauf dar, bei dem die Azubis in zwei Teams gegeneinander antraten. Ziel des Spieles war es, möglichst schnell durch den eigenen Parcours zu laufen und am Ende den gegnerischen Mitspieler durch eine gekonnte Partie „Schnick-Schnack-Schnuck“ zu besiegen und somit Punkte für das eigene Team zu holen. Aber auch zwischen den Spielstationen konnten die Azubis mit Hilfe eines Kennenlern-Bingos interessante Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Fun-Facts der anderen herausfinden. Für die ersten zehn Azubis, welches das Bingo vollständig gelöst haben, gab es am Ende einen kleinen Preis. Der Ausflug war für alle ein großer Spaß, aber auch kräftezehrend. Deshalb ging es nach der gemeinsamen Wanderung wieder an das Gelände der Eishalle zurück, wo sich alle bei einem gemütlichen Grillen stärken und bei Sonnenschein austauschen konnten. Nach einem Jahr pandemiebedingter Ausflugspause zeigte der gemeinsame Azubi-Ausflug, wie wichtig solche Unternehmungen für die Azubis und deren Zusammenhalt ist.

RAPA setzt als Familienunternehmen bei der Einführung der Auszubildenden nicht nur auf die fachliche Einarbeitung, sondern bestärkt die jungen Mitarbeiter auch soziale Kontakte zu knüpfen und so den RAPA-Spirit gemeinsam weiterzutragen. Wer im kommenden Jahr selbst Teil des Azubi-Teams sein will, kann sich auch jetzt schon bewerben – die Ausbildungsplätze für 2022 findet man unter www.rapa.com/karriere/ausbildung.