Rapalogie

RAPA: ÜBER 90 JAHRE AUF ERFOLGSKURS

Vom Produzenten für Schmelzsicherungseinsätze zum Premium-Hersteller von Ventilsystemen für die Automobilindustrie – und darüber hinaus! Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch die bewegte RAPA-Geschichte, Familienunternehmen und High-Tech-Schmiede zugleich.

1920 – 1950

GRÜNDUNGSJAHRE

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In den “Goldenen Zwanzigern” – genau im Jahr 1920 – wagen der Techniker August Pausch und der Kaufmann Hans Rausch den Schritt in die Selbständigkeit: Sie gründen die Firma Rausch & Pausch.

 

In Selb am Badershof läuft in gemieteten Räumen die Fertigung von Schmelzsicherungseinsätzen an, einem sicherheitsrelevanten Bauteil für elektrische Schaltkreise. Trotz Inflation können die Gründer schon 1924 das noch vielen bekannte Betriebsgelände an der Pfaffenleithe, den früheren Ludwigskeller, alten Selbern als “Kanzel” bekannt, erwerben.

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Die erste Fertigungsstätte

 

 

Innovative Produkte, wie die elektrische Prüflampe und der Passschraubenschlüssel tragen zum Erfolg des Unternehmens bei. Gegen Ende des 2. Weltkrieges ist RAPA der größte Hersteller von Sicherungen in Deutschland.

1920

RAPA Sicherungen

 

 

1951 – 1985

ELEKTROMAGNETTECHNIK & MAGNETVENTILE

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Mit dem Ingenieur Hans Gundlach nimmt 1951 die Elektromagnettechnik Einzug bei RAPA. Der Bau von Relais soll für die nächsten 30 Jahre bestimmend für den Erfolg am Markt sein und zieht sich bis heute wie ein roter Faden durch das Produktprogramm. RAPA produziert Relais für Waschmaschinen und Fernsehgeräte, später auch für Wahlvermittlungsämter der Post.

 

1967 beginnt die Entwicklung und Produktion von Magnetventilen für Ölfeuerungsgeräte. Was noch niemand ahnt: Daraus soll sich später die erfolgreichste RAPA-Produktfamilie entwickeln.

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Heizölmagnetventil BV 01

 

 

Die 3. Generation übernimmt das Ruder: Horst Pausch tritt Ende 1969 in das Familienunternehmen ein. 1979 wird er zum Geschäftsführer berufen. Eine seiner ersten Amtshandlungen: Planung, Bau und Umzug in das neue Werk an der Vielitzer Straße.

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Horst Pausch

 

 

1985 – 1999

AUTOMOBILZULIEFERER

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Die Nachfrage von Mercedes Benz nach kleinen Magnetventilen für einen hydraulischen Cabrioantrieb gibt Mitte der 80er Jahre den entscheidenden Anstoß. RAPA wird Automobilzulieferer! Heute hält RAPA im Bereich hydraulische Ventile für Cabrios einen Marktanteil von 100%.

 

Die Automobilbranche entwickelte bei RAPA eine Eigendynamik mit unglaublicher Entwicklungsgeschwindigkeit. Neben Ventilblöcken werden auch Produkte für den Fahrwerksbereich und für die hydropneumatische Federung immer stärker nachgefragt.

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Luftfederblock Lf01

 

 

RAPA baut um! Durch die Aufgabe der Primärteilfertigung reduziert sich der Investitionsbedarf für den künftigen Maschinenpark. Altbranchen werden nicht etwa aufgegeben, sondern an Mitbewerber verkauft. Das so eingesparte und freigewordene Kapital fließt in die Entwicklung neuer Produkte.

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Ventiltechnik von RAPA für Cabrioverdecksteuerung

 

 

2000 – 2014

AUF ERFOLGSKURS INS NEUE JAHRTAUSEND

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Horst Pausch wechselt in den Aufsichtsrat und übergibt die Leitung der Firma 2010 an seinen Sohn Dr. Roman Pausch. Der promovierte Physiker hat seinen MBA-Abschluss in Kanada und Australien gemacht und sich in einer namhaften Unternehmensberatung gründlich auf seine Aufgabe vorbereitet.

 

Das erste RAPA-Werk in den USA entsteht in Auburn (Alabama). Hier baut RAPA künftig Komponenten für einen Großkunden, den Autosystemhersteller ZF. Offizielle Inbetriebnahme im März 2014.

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Betrieb in Alabama

 

 

Auf zu neuen Märkten: Neben der Automobilindustrie, wird der Bereich Medizintechnik zunehmend wichtiger für RAPA. Marktführer Fresenius plant, auch seine neueste Generation von Dialysegeräten mit RAPA-Ventilen auszustatten.

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Ventil für Dialysegeräte