Kategorie-Archiv: Presse

Azubiprojekte bei RAPA

Wie junge Kollegen neue Ideen entwickeln

Der „frische Blick“ des Nachwuchses zahlt sich bei RAPA aus und steigert das Vertrauen, die Selbstständigkeit und Motivation eines jeden Azubis in sich selbst und in das Unternehmen.

Seit Jahren ergänzen regelmäßige Azubi-Projekte die vielseitige Ausbildung bei RAPA. Sie bringen nicht nur eine Abwechslung in den normalen Alltag, sondern fördern insbesondere das eigenständige und verantwortungsbewusste Arbeiten, Teamarbeit sowie Kreativität und tragen zur Lösungsfindung bei. Wobei auch Spaß und Freude nicht zu kurz kommen: Ob beim Bau einer Seifenkiste oder Digitalisierungsprojekte – unsere Azubis zeigen Engagement und Kreativität auf hohem Niveau. Mit viel Begeisterung und Ehrgeiz setzen sie anspruchsvolle Projekte in Eigenregie um. Ein tolles Beispiel dafür ist das Projekt „Safety at Work“, dem sich Jason Tom gewidmet hat und der derzeit das dritte Studiensemester im Rahmen seines Maschinenbaustudiums bei RAPA absolviert.

„Dieses rundum gelungene Projekt zeigt, wie schnelle und einfache Lösungen zu einem sehr guten Ergebnis führen können und die Handhabung von gefährlichen Abfällen optimiert wurde“, so Marvin Köppel, Stellv. Leiter Umwelt & Arbeitssicherheit.

Anlass für die Aufgabe waren die in den Montagebereichen anfallenden Fässer mit Öl und Härter, die vor der Abgabe restentleert werden müssen. Speziell beim Fasshandling werden große und schwere Lasten bewegt, die eine hohe körperliche Belastung bedeuten und mit einem erhöhten Unfallrisiko behaftet sind, denn ein Fass kann je nach Liter-Volumen schnell bis 250 kg wiegen.

Um Fässer zu heben und zu transportieren wird ein Fassheber eingesetzt, der diese Aufgabe sicher und effizient löst. Bei dem bisher eingesetzten Gerät wurde eine konkrete Gefährdung aufgrund schwieriger Handhabung festgestellt. Aus diesem Grund war die Anschaffung eines neuen, sichereren Fasshebers im Wert von ca. 2.500 Euro geplant. Doch anstelle einer Neubestellung, wurde der Fassheber von Jason Tom aus vorhandenen Teilen und Materialien so umgebaut, dass nun eine sichere Handhabung möglich ist. Dank des Einsatzes von Jason konnte nicht nur ein Beitrag zur Arbeitssicherheit geleistet, sondern auch noch potentielle Kosten eingespart werden.

„Diesem Engagement gebührt Dank. Wir bedanken uns natürlich bei allen RAPA-Azubis für die tollen Ideen, die sie von Jahr zu Jahr in die Projekte stecken und für die hervorragenden Ergebnisse“, so Stephanie Sonntag, Stellv. Leiterin Personalentwicklung.

Jetzt noch für einen Ausbildungsplatz 2021 bewerben

Wer auch bei spannenden Azubiprojekten mitwirken will, der sollte sich um einen Ausbildungsplatz bei RAPA bewerben. Denn RAPA wird auch zukünftig wieder eine Vielzahl an jungen Menschen in diversen Berufen ausbilden. Für den Ausbildungsbeginn 2021 stehen noch freie Plätze als Elektroniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker und Zerspanungsmechaniker  zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Berufsausbildung bei RAPA finden Sie im Internet unter www.rapa.com/karriere/ausbildung/

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RAPA spendet 3000 Euro für die Weihnachtshilfsaktion „Selber helfen Selbern“

Die Spendenaktion „Selber helfen Selbern“ hat mittlerweile schon Tradition bei RAPA. Normalerweise wird im Rahmen der betrieblichen Weihnachtsfeier in der Belegschaft dafür gesammelt. In diesem Jahr konnte coronabedingt keine Weihnachtsfeier stattfinden, gespendet wurde trotzdem. So stellte RAPA kurzerhand 3000 Euro, den gleichen Spendenbetrag wie in den vergangenen Jahren, für die Hilfsaktion zur Verfügung.

Übergabe der Spenden vor der Selber Stadtkirche; v.li.: Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Sabine Neudert vom Unterstützerkreis „Haus am Park“, Peter Enzi, Leiter der Selber Tafel, Dieter Baumgärtel, Verein „Zuflucht in Selb“, Renate Wölfel vom Forum „Selb erleben“, Annett Kotterer, Geschäftsführerin Diakonieverein Selb, Rebecca Devon, Diakonisches Werk Selb-Wunsiedel, Eva Schwarzmeier von der Firma RAPA und Elke Schlecht, Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Frauen in Not“.
Foto: Silke Meier

Etwas für das Gemeinwohl zu tun ist ein wesentlicher Teil der Unternehmenskultur des Familienunternehmens RAPA und soziales Engagement eine Herzensangelegenheit. So unterstützt das Unternehmen regelmäßig verschiedene Projekte und Organisationen – nicht nur zur Weihnachtszeit.
„Als einer der größten Arbeitgeber in Selb und als Teil der Gemeinschaft übernimmt RAPA gesellschaftliche Verantwortung, indem das Unternehmen dort hilft, wo es am nötigsten ist. Dem messen wir in einem schwierigen Jahr, wie diesem, große Bedeutung zu. Denn gerade in diesen Zeiten ist die Unterstützung von hilfsbedürftigen und notleidenden Menschen besonders wichtig. Wir freuen uns, wenn wir hier einen Beitrag leisten können“, so Karin Wolf, Vorstand RAPA.
Renate Wölfel, Geschäftsführerin Forum „Selb erleben“, nahm die Spende offiziell entgegen und bedankte sich herzlich für das vorbildliche Engagement des Unternehmens.

Bereits zum 18. Mal hat das Forum „Selb erleben“ die umfassende Spendenkation organisiert, bei der diesjährig eine Rekordsumme von insgesamt fast 15.500 Euro für soziale und gemeinnützige Einrichtungen eingingen. Zu den Spendenempfängern gehören das Diakonisches Werk Selb-Wunsiedel, Hilfe für Frauen in Not / Frauenhaus Selb und die Selber Tafel. Ebenfalls unterstützt wird der Diakonieverein Selb „Seniorenbus“, Zuflucht in Selb und der Unterstützerkreis „Haus am Park”.

Gemeinsam erreichen wir mehr!

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Erneute Auszeichnung mit EMAS-Siegel

Im fünften Jahr in Folge erhält RAPA das begehrte Siegel EMAS für die umweltfreundliche und ressourcenschonende Arbeitsweise.

Seit der ersten Auszeichnung 2016 arbeitet das Technologie- und Entwicklungsunternehmen RAPA stetig an der Optimierung des Umweltmanagements und darf sich erneut über ein positives Audit Ergebnis nach EMAS freuen. Die EMAS-Verordnung ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Im Rahmen der Validierung werden u. a. die Erfüllung diverser Umweltvorgaben geprüft. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Betrachtung der Umweltaspekte und wie diese in Wechselwirkung mit dem Unternehmen stehen.

„Wir nehmen an EMAS teil, weil wir Jahr für Jahr unter Beweis stellen wollen, dass wir die vielfältigen Umweltauflagen erfüllen und zur Schonung der Ressourcen beitragen“, so Jörg Hofmann, Abteilungsleitung Umwelt & Arbeitssicherheit bei RAPA. „Wir haben uns verpflichtet, unsere Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und beziehen alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ein. Daher macht es uns sehr stolz, dass wir nunmehr zum fünften Mal in Folge nach dem anspruchsvollen Umwelt-Gütesiegel der EU validiert sind.“

Information für Journalisten:
Die komplette und geprüfte Umwelterklärung steht für Sie ab sofort auf unserer Webseite als Download zur Verfügung. Für eine gedruckte Version nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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Mitarbeiter investieren in die Zukunft

RAPA begleitet Mitarbeiter in neun Monaten zum Maschinen- und Anlagenführer

Selb (BY). Neun Montagemitarbeiter der Rausch & Pausch AG (RAPA) haben es in nur neun Monaten geschafft sich im Rahmen einer von RAPA initiierten Qualifizierungsmaßnahme in Kooperation mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH Hochfranken (Standort Hof) und der Agentur für Arbeit Selb zum IHK-geprüften Maschinen- und Anlagenführer auszubilden. Mit herausragendem Erfolg.

Die erfolgreichen Absolventen mit RAPA-Bereichsleiter Operations Karl-Heinz Greeß, Klaus Menger vom bbw und Brigitte Hennig von der Agentur für Arbeit

Die Qualifizierung erfolgte durch den Wechsel von Theorie- und Praxisphasen. Dabei hat die Vermittlung der theoretischen Ausbildungsinhalte im Wesentlichen durch die Dozenten des bbw Hochfranken (Standort Hof) unter Koordination von Klaus Menger stattgefunden. Dies wurde durch firmeninterne Lerneinheiten in der Ausbildungslehrwerkstatt und auch durch das hohe Engagement von Hallen- und Montageleitern unterstützt. Die fachpraktische Ausbildung wurde vorwiegend bei RAPA „on the job“ im bisherigen Arbeitsbereich und verschiedenen Fachabteilungen im direkten Produktionsumfeld absolviert.

Es war für die Weiterbildungsteilnehmer kein einfacher Weg, die ansonsten 2-jährige Ausbildung berufsbegleitend in stark reduzierter Zeit zu absolvieren. Für alle Beteiligten war es durch die erstmalige Durchführung eine Herausforderung. Die gemeinsamen Bemühungen haben sich aber bewährt. Die Qualifizierung haben sie mit Bravour gemeistert. Im Nachgang waren sich die Mitarbeiter mit dem anerkannten Abschluss in der Tasche und strahlenden Gesichtern einig, dass es die richtige Entscheidung war mit Weiterempfehlungscharakter.

Das erfolgreich durchgeführte Projekt mit Berufsabschluss über die sogenannte Externenprüfung bietet eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. RAPA bekommt nicht nur gut ausgebildete Fachkräfte, sondern auch Mitarbeiter, die bereits Lebens-und Berufserfahrung haben. Den Absolventen stehen mit dem Facharbeiterbrief neue berufliche Perspektiven mit erweiterten Aufgaben und mehr Verantwortung offen, auf die sie aufbauen können. „Die externe Ausbildung ist für alle eine Investition in die Zukunft. Für den erfolgreichen Abschluss gebührt ihnen Respekt und Anerkennung. Unsere Mitarbeiter haben einen anstrengenden Weg gewählt und dabei eine gute Entscheidung getroffen“, betonte der Bereichsleiter Operations Karl-Heinz Greeß bei der offiziellen Abschlussveranstaltung und Ehrung mit den Absolventen und Kooperationspartnern bei RAPA. „Wir bauen auf unsere Mitarbeiter und möchten auch weiterhin durch zielgerichtete Qualifizierungs- und Fördermaßnahmen unterstützen, um beiderseits für die zukünftigen Herausforderungen bestens gewappnet zu sein.“

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Neue Produktionslinie für DampTronic®sky-Ventile fährt hoch

  • Größtes Einzelprojekt der RAPA-Firmengeschichte in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe
  • Investitionsvolumen von 35 Millionen
  • Produktionshalle mit nachhaltigem Gebäudekonzept

Für die Herstellung von innovativen Dämpferventilen im Auftrag des Dämpferspezialisten thyssenkrupp Bilstein wurde bei RAPA in Selb eine neue Produktionshalle gebaut. Die hier gefertigten RAPA-Ventile sind integraler Bestandteil der neuesten Generation der DampTronic®sky-Stoßdämpfer. Diese wiederum werden in Premiumfahrzeugen verbaut, wie z. B. in der neuen S-Klasse von Daimler. Wie RAPA mitteilt, ist dies das größte Einzelprojekt mit einem Auftragsvolumen von 330 Mio. € über eine Laufzeit von 11 Jahren ab 2020.

In den vergangenen drei Jahren hat RAPA rund 35 Millionen Euro in die Erweiterung der Fertigungskapazitäten für Automobilkomponenten investiert. Dabei wurde der u. a. der Neubau für die Produktionshalle und die neuen Produktionsanlagen umgesetzt. Das Gesamtvolumen des Bauprojekts beziffert RAPA mit ca. 11,5 Mio. €. Der Ausbau wurde Anfang 2020 abgeschlossen, die Einweihungsfeier der neuen Halle erfolgte Anfang Oktober in diesem Jahr. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm die Produktionslinie symbolisch in Betrieb. Nun stehen dem oberfränkischen Mittelständler weitere 7.500 m2 Produktionsfläche zur Verfügung. Doch RAPA entwickelt und produziert nicht nur die Komponenten, sondern konstruiert auch die notwendigen Produktionslinien, die exakt auf ihre jeweilige Aufgabe und speziellen Produktionsanforderungen zugeschnitten sind. Alle Produktionsabläufe sind voll automatisiert. Mittelfristig werden hier rund 100 Arbeitsplätze entstehen.

Unterm Strich wurde mit der neuen Produktionsstätte und dem Großauftrag ein weiterer Meilenstein der Zukunftssicherung für RAPA realisiert. »Schon 2015 haben wir im Rahmen unseres Strategieprozesses begonnen, unser Unternehmen gezielt auf die Zukunft vorzubereiten und haben die entsprechenden Weichen gestellt. Die Trends von morgen wie Elektromobilität, Autonomes Fahren und Digitalisierung sind nur einige der Maßnahmenfelder, die wir aufgreifen. Das neue Magnetventilprojekt ist ein exzellentes Beispiel für unsere technische Innovationskraft, unser Fortschrittsdenken und unseren Pioniergeist. Daher bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir die großen Herausforderungen, die der Strukturwandel in der Automobilbranche mit sich bringt, erfolgreich meistern werden«, so Dr. Roman Pausch.

Die neue Produktionshalle ist flächenmäßig die größte der insgesamt sieben Hallen und mit ihren 21m Höhe das höchste Gebäude, das RAPA bisher gebaut hat.
Das Erdgeschoss umfasst den Bereich der Fertigung und den Produktionsbereich DampTronic®sky mit 1.600 m2 sowie Shopfloor-Bereichen, Traforäumen und Platz für die Instandhaltung. Das teilautomatische Hochregallager mit 450 m2 ist direkt an das Ladehaus angeschlossen, eine Überladebrücke stellt die optimale Beladung der LKWs sicher.
Im 1. OG befinden sich die Sozialräume und die Technik für die Produktion.
Eine Etage höher – im 2. Stock – ist das neue moderne werkseigene Validierungslabor und Testfeld sowie der Musterbau mit einer Gesamtfläche von fast 1.900 m2 beheimatet. Hier befinden sich großzügige Umkleiden mit Duschen für Frauen und Männer, sowie ein lichtdurchfluteter Pausenraum. Dieser Stock ist durch einen Übergang mit dem Projekthaus verbunden, so dass ein effizienter Informationsaustausch zwischen den beiden Gebäuden möglich ist.
Auf der vorletzten Etage – 3. Stock – befindet sich die Abteilung Informationstechnologie (IT) sowie ein Großraumbüro.
Auf dem Dach ist die Gebäudetechnik mit über 1.000 m2 vereint. Das Gebäude wurde komplett mit umweltfreundlicher energiesparender LED Beleuchtung ausgestattet.

Fakten und Daten der Produktionshalle

Integrierte vollautomatisierte Fertigungslinien für die hocheffiziente Produktion von Dämpferventilen in neuer 7.500 m2 großer Produktionshalle

  • Planungsbeginn: Dezember 2017
  • Spatenstich: April 2018
  • Bezug: ab Februar 2020
  • Einweihung: 2. Oktober 2020
  • Bauzeit: 20 Monate
  • Grundfläche: 7.500 m2
  • Gesamtvolumen: 11,5 Mio. Euro
  • Länge x Breite x Höhe: 61,6 x 49,24 x 21m
  • Verbautes Stahlvolumen: 500 Tonnen
  • Besonderheiten: Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik

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Expansion im Wachstumsmarkt China

  • RAPA eröffnet neuen Standort für Fahrwerkstechnologie in Shanghai
  • Produktionswerk für das Komponentengeschäft in China bis2023 geplant
RAPA Standort China, Sunny World Tower, Shanghai

RAPA, ein führender deutscher Entwicklungs- und Technologiepartner der Automobilindustrie, feiert in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum. Mit einer neuen Holdingstruktur und drei eigenständig agierende Divisionen Automotive, Healthcare und Industrie hat sich das mittelständische Unternehmen optimal für die Zukunft und neue Herausforderungen aufgestellt. In Europa und Amerika ist RAPA bereits mit Standorten vertreten – nun soll der Markt China und Asien mit einem neuen Vertriebsbüro in Shanghai und in einer zweiten Stufe bis 2023 mit einem eigenen Produktionswerk bedient werden.

„China ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für RAPA Automotive“, sagt Dr. Roman Pausch, der Vorsitzende der Geschäftsführung. „Neben unseren leicht integrierbaren High-Tech-Ventil-Komponenten bieten wir großen lokalen OEMs und First-Tier-Suppliers komplexe Systeme für mehr Fahrkomfort, was in China und Asien generell hoch geschätzt wird.“

Das RAPA-Produktspektrum reicht von Luftfederblöcken und Dämpferventilen, über Restdruckhalteventile bis zu Schaltventilen und -magneten im Fahrwerksbereich. Die Komponenten und Ventile des Automotive-Unternehmens werden vorwiegend in Fahrzeugen der Premiumklasse verbaut. Qualität, Innovation und kundenspezifische Lösungen – dafür steht RAPA.

Zinan Wang übernimmt mit Wirkung zum 01.09.2020 die Geschäftsführung am Standort China

Einkaufs- und Vertriebsbüro im Zielmarkt: Locals for Locals

Das neue RAPA-Vertriebsbüro in Shanghai, mit Sitz im Sunny World Tower, wird die Verkaufsaktivitäten an der wichtigen chinesischen Ostküste verstärken und soll als Gateway für den gesamten asiatischen Markt fungieren. Die Leitung hat Zinan Wang übernommen, gebürtig aus Shenyang, und zuletzt tätig als Leiter Business Development China. Ganz bewusst hat sich RAPA für einen Geschäftssitz im Zielmarkt entschieden, um nahe bei den Kunden zu sein. Aus der Erfahrung in Europa, so Dr. Roman Pausch, wisse man, dass gerade bei Engineering-Dienstleistungen und im Neukundengeschäft ein direkter persönlicher Kontakt zwischen Vertriebsmitarbeitern und Entwicklungs-ingenieuren auf beiden Seiten sehr hilfreich ist.

In Shanghai hat RAPA deshalb eine strategische und operative Einkaufsabteilung installiert, die durch weitere chinesische Mitarbeiter verstärkt werden soll. Die Aktivitäten in China laufen erfolgreich an. Zinan Wang konnte bereits mit großen Automobilherstellern wie FAW, Geely oder NIO sowie mit Tier-1-Suppliers wie Baolong in konkrete Verhandlungsgespräche einsteigen und die RAPA-Komponenten präsentieren. Auch Firmen wie SAIC, Zhongding-AMK und Nanyang Cijan wurden bereits kontaktet.

Produktionswerk in China soll 2023 starten

Wie der Automobil-Zulieferer mit Hauptsitz in Selb (Oberfranken) jetzt bekannt gab, ist ein Produktionswerk in China geplant. Bis Ende 2023 soll die Inbetriebnahme erfolgen, mit verschiedenen hochautomatisierten Produktionslinien. Als mögliche Standorte sind die Städte Huzhou oder Changzhou (Jintan) im Gespräch. Rund 100 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Kundenspezifische Entwicklung – Open Innovation

Was sich bei europäischen OEMs und First-Tier-Supplier-Firmen bestens bewährt hat, will RAPA auch in China realisieren: eine enge Entwicklungs- und Produktionspartnerschaft mit den Kunden. „Open Innovation“ ist hier der Schlüsselbegriff, also die Interaktion und Kooperation mit Auftraggebern, um Entwicklungsprozesse schneller und kostengünstiger durchzuführen. „Mit unserer Ingenieurkompetenz im Bereich Fahrwerk schaffen wir Vorteile im weltweiten Wettbewerb und stellen innovative Produkte/Systeme sehr wirtschaftlich her“, verweist Dr. Roman Pausch auf eine Kernkompetenz von RAPA. Auch in China sei es für das Automotive-Team von essenzieller Bedeutung, nur mit den besten und innovativsten Lieferanten zusammenzuarbeiten – Unternehmen, die an einer langen und partnerschaftliche Zusammenarbeit interessiert sind.

Die geplanten Gesamtinvestitionen in China veranschlagt RAPA aktuell mit rund 20 Millionen Euro. Mit dem Start in Fernost leistet der deutsche Mittelständler zudem einen Beitrag zu den Entwicklungszielen des chinesischen Staates. Denn RAPA-Produkte helfen mit, den CO2-Ausstoss zu vermindern und die Elektromobilität auszubauen.

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Ausbildungsstart 2020

Am 1. September hat auch bei RAPA das neue Ausbildungsjahr begonnen. Insgesamt zehn Auszubildende starteten in einen neuen Lebensabschnitt:

  • Lukas Blos: Industriekaufmann
  • Nathalie Tröger: Industriekauffrau
  • Niklas Kurth: Duales Studium Mechatroniker/ Maschinenbau
  • Michal Vozka: Elektroniker für Automatisierungstechnik
  • Noel Pretsch: Technische Produktdesignerin
  • Alina Döbereiner: Physiklaborantin
  • Leon Bayer: Fachkraft für Lagerlogistik
  • Melissa Stahl: Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung
  • Julia Schraml: Maschinen- und Anlagenführerin
  • Jasmin König: Mechatronikerin

Begrüßt wurden die „jungen“ RAPAjaner seitens der Geschäftsleitung von Karin Wolf, Personalleiter Stephan Meixner sowie den hauptverantwortlichen Ausbildern Sabine Pflum, André Remmer, Carolin Fürst und Stephanie Sonntag. “Qualifizierter Nachwuchs ist der Grundstein eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Wir sehen es als unsere Verantwortung an, den jungen Menschen die Möglichkeit einer fundierten Ausbildung zu bieten und ihnen dadurch den Weg in eine gute berufliche Zukunft zu öffnen”, so Sabine Pflum, Leiterin der Personalentwicklung bei RAPA. Während der beiden Einführungstage bekamen die „Neuankömmlinge“ einen umfassenden Einblick in die Organisation der Ausbildung, das Unternehmen mit den betrieblichen Regelungen – ganz im Zeichen des AHA-Prinzips (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske). Zum Abschluss wurde im Außenbereich der Firmenkantine RAPAteria lecker gegrillt.

Eine fundierte Ausbildung ist die optimale Basis für die berufliche Laufbahn. Aus diesem Grunde hat die Ausbildung und Weiterbildung einen sehr hohen Stellenwert im Familienunternehmen. Mit aktuell 51 Auszubildenden leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Jugend in unserer Region.

Im Namen aller RAPA-Mitarbeiter wünschen wir den neuen Auszubildenden einen guten Start und viel Erfolg für die berufliche Laufbahn.

Selber MINT-Tag 2020

Selber MINT-Tag 2020: Prof. Dr. Harald Lesch inspiriert MINT-Denker

„Harald Leschs Vortrag war überzeugend, lebendig und lehrreich – einfach spitze!“ Diese oder ähnliche Zitate waren am Dienstag, den 4. Februar vermehrt im Foyer des Rosenthal-Theaters Selb nach dem Vortrag des bekannten Astrophysikers und Naturphilosophen Prof. Dr. Harald Lesch zu vernehmen. Er hat es erneut geschafft, schwierige Themen verständlich zu erklären. Und es gelang ihm, junge Menschen für ungeliebte Fächer „MINT“, d.h. Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik zu begeistern.

Über 200 Schülerinnen und Schüler aus zehn regionalen Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen und weitere rund 100 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 9 Uhr im Rosenthal-Theater durch Ulrich Pötzsch, Oberbürgermeister der Stadt Selb und Schirmherr des Selber MINT-Tages, willkommen geheißen. Pötzsch erläuterte, dass die Schülerinnen und Schüler diese Chance nutzen sollten, um wertvolle Einblicke in die Firmen zu erhalten, die ihre Türen an diesem Tag für sie öffneten. Im Anschluss begrüßt Dr. Roman Pausch, Geschäftsführer der RAPA, stellvertretend im Namen des Selber Firmennetzwerkes den Ehrengast des Tages, Prof. Dr. Harald Lesch. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Physiker ließ es sich nicht nehmen auch in diesem Jahr die Schüler auf das Thema MINT einzuschwören. Er referierte eine knappe Stunde zu dem Thema „Was ist mir meine Freiheit wert?“.

Lesch spannte in seinem sehr ansprechenden Vortrag einen breiten Bogen vom Corona-Virus bis zum Klimawandel und betonte die Notwendigkeit, sich auf der Basis von technischem Wissen mit solchen Herausforderungen zu beschäftigen. Egal ob das topaktuelle Beispiel “Clearview” oder Liedzitate der 60er Jahre: Professor Lesch verknüpft alles mit dem dominierenden Überthema: MINT.

Nach dem Vortrag des Starwissenschaftlers bestand die Möglichkeit, verschiedene Firmen der Region in Exkursionen zu besuchen. Erfolgreiche heimische Unternehmen wie Vishay, Lamilux, Linseis, Kyocera Fineceramics, BHS tabletop, Netzsch und die Textilverarbeitung Drechsel sowie natürlich RAPA selbst öffneten ihre Pforten und lockten die Jugendlichen mit Einblicken in technische Berufe und vor allem hinter die Kulissen moderner Technologieunternehmen. Auch das Berufliche Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik und das Europäische Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD) wirkten dabei mit und informierten über ihre Arbeit und ihre Angebote.

Impressionen und weitere Details zum Selber MINT-Tag finden Sie hier!

Kaminabend 2020

Woher weiß Instagram (vor mir), dass meine Freundin schwanger ist?

Zu diesem spannenden Thema trafen sich am 14. Januar 2020 ausgewählte Schüler und Lehrkräfte sowie Vertreter der Unternehmen und Organisationen zum Kaminabend im Porzellanikon Selb – der Auftaktveranstaltung zum Selber MINT-Tag.

Auf großer Leinwand loderten die Flammen im Auditorium, als der Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch die 80 Teilnehmer begrüßte. Im Anschluss referierte Hermann Hohenberger, Geschäftsführer des Digitalen Gründerzentrums Einstein1, zum Thema digitale Revolution und Algorithmen. Natürlich wollten alle Teilnehmer eine Auflösung zur spannenden Eingangsfrage: „Woher weiß Instagram (vor mir), dass meine Freundin schwanger ist?“. Der Referent gab versierte und provokante Einblicke hinter die Benutzeroberflächen von sozialen Medien. Doch wer informiert sei und wisse, wie die Dinge funktionieren, könnte Distanz gewinnen. „Social Media ist super“ bekräftigt er und wies darauf hin, dass weltweit mehr Computer vernetzt seien als Gehirnzellen im Kopf.

Hermann Hohenberger hat es geschafft, die Teilnehmer in einem mitreißenden Vortrag mit lustigen Anekdoten und manch schauriger Geschichte einen spannenden Einblick in die Welt der Digitalisierung zu geben. Er fordert aber auch auf, sich mit der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltags besser auseinanderzusetzen. Denn sicher gibt es am heutigen Kaminabend den ein oder anderen jungen Teilnehmer, der jetzt noch unwissentlich ein potentieller Unternehmensgründer ist. Doch dafür benötigen wir das Wissen, um sich in Sachen Digitalisierung global wettbewerbsfähig aufstellen zu können.

Dem Vortrag folgte eine Diskussionsrunde, bei der die Schüler Antworten auf ihre Fragen zur Digitalisierung fanden. Darüber hinaus wurden sie von den Unternehmen ermutigt sich dem digitalen Thema beruflich offener gegenüber zu stellen und die Schulzeit mit vielfältigen Kenntnissen zu bereichern. Denn insbesondere unsere Region braucht gut ausgebildete Fachkräfte, sogenannte MINTdenker. Die Schlussworte des gelungenen Kaminabends übernahmen die Moderatoren Detlef Sachs und Tabea-Stephanie Amtmann.

Am 04. Februar folgt der Selber MINT-Tag. Informationen über www.selber-mint-tag.de sowie über Facebook.