Kategorie-Archiv: Presse

Erneute Auszeichnung mit EMAS-Siegel

Im achten Jahr in Folge erhält RAPA das begehrte Siegel EMAS für die umweltfreundliche und ressourcenschonende Arbeitsweise.

Das Technologie- und Entwicklungsunternehmen RAPA aus Selb arbeitet stetig an der Optimierung des Umweltmanagements und darf sich erneut über eine positive EU-Öko-Auditierung nach EMAS freuen. Die EMAS ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Im Rahmen der Zertifizierung werden u. a. die Erfüllung diverser direkter Umweltaspekte, wie z. B. Energieverbrauch, Emissionen, Abfall oder Abwasser geprüft. Zudem spielen auch indirekte Faktoren, wie die Lebensdauer von Produkten oder Verwaltungs- und Planungsentscheidungen eine Rolle bei dem Urteil für eine Zertifizierung.

Seit der ersten Auszeichnung 2012 verbesserte das oberfränkische Familienunternehmen sein Umweltmanagement regelmäßig und darf sich erneut über eine positive EU-Öko-Auditierung nach EMAS freuen. Im Rahmen der Zertifizierung nach EMAS verpflichtet sich RAPA nicht nur dazu, die gesetzlichen Umweltanforderungen als herstellender Betrieb zu erfüllen, sondern die Umweltleistung auch durch geeignete Ziele permanent zu optimieren.

„Wir nehmen an EMAS teil, weil wir Jahr für Jahr unter Beweis stellen wollen, dass wir die vielfältigen Umweltauflagen erfüllen und ressourcenschonend reagieren können“, so Jörg Hofmann, Abteilungsleitung Umwelt & Arbeitssicherheit bei RAPA. „Wir haben uns verpflichtet, unsere Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und beziehen alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ein. Daher macht es uns sehr stolz, dass wir nunmehr zum achten Mal in Folge nach dem anspruchsvollen Umwelt-Gütesiegel der EU zertifiziert sind.“

Information für Journalisten:
Die komplette und geprüfte Umwelterklärung steht für Sie ab sofort auf unserer Webseite als Download zur Verfügung. Für eine gedruckte Version nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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Mitarbeiter investieren in die Zukunft

RAPA begleitet Mitarbeiter in neun Monaten zum Maschinen- und Anlagenführer

Selb (BY). Neun Montagemitarbeiter der Rausch & Pausch AG (RAPA) haben es in nur neun Monaten geschafft sich im Rahmen einer von RAPA initiierten Qualifizierungsmaßnahme in Kooperation mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH Hochfranken (Standort Hof) und der Agentur für Arbeit Selb zum IHK-geprüften Maschinen- und Anlagenführer auszubilden. Mit herausragendem Erfolg.

Die erfolgreichen Absolventen mit RAPA-Bereichsleiter Operations Karl-Heinz Greeß, Klaus Menger vom bbw und Brigitte Hennig von der Agentur für Arbeit

Die Qualifizierung erfolgte durch den Wechsel von Theorie- und Praxisphasen. Dabei hat die Vermittlung der theoretischen Ausbildungsinhalte im Wesentlichen durch die Dozenten des bbw Hochfranken (Standort Hof) unter Koordination von Klaus Menger stattgefunden. Dies wurde durch firmeninterne Lerneinheiten in der Ausbildungslehrwerkstatt und auch durch das hohe Engagement von Hallen- und Montageleitern unterstützt. Die fachpraktische Ausbildung wurde vorwiegend bei RAPA „on the job“ im bisherigen Arbeitsbereich und verschiedenen Fachabteilungen im direkten Produktionsumfeld absolviert.

Es war für die Weiterbildungsteilnehmer kein einfacher Weg, die ansonsten 2-jährige Ausbildung berufsbegleitend in stark reduzierter Zeit zu absolvieren. Für alle Beteiligten war es durch die erstmalige Durchführung eine Herausforderung. Die gemeinsamen Bemühungen haben sich aber bewährt. Die Qualifizierung haben sie mit Bravour gemeistert. Im Nachgang waren sich die Mitarbeiter mit dem anerkannten Abschluss in der Tasche und strahlenden Gesichtern einig, dass es die richtige Entscheidung war mit Weiterempfehlungscharakter.

Das erfolgreich durchgeführte Projekt mit Berufsabschluss über die sogenannte Externenprüfung bietet eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. RAPA bekommt nicht nur gut ausgebildete Fachkräfte, sondern auch Mitarbeiter, die bereits Lebens-und Berufserfahrung haben. Den Absolventen stehen mit dem Facharbeiterbrief neue berufliche Perspektiven mit erweiterten Aufgaben und mehr Verantwortung offen, auf die sie aufbauen können. „Die externe Ausbildung ist für alle eine Investition in die Zukunft. Für den erfolgreichen Abschluss gebührt ihnen Respekt und Anerkennung. Unsere Mitarbeiter haben einen anstrengenden Weg gewählt und dabei eine gute Entscheidung getroffen“, betonte der Bereichsleiter Operations Karl-Heinz Greeß bei der offiziellen Abschlussveranstaltung und Ehrung mit den Absolventen und Kooperationspartnern bei RAPA. „Wir bauen auf unsere Mitarbeiter und möchten auch weiterhin durch zielgerichtete Qualifizierungs- und Fördermaßnahmen unterstützen, um beiderseits für die zukünftigen Herausforderungen bestens gewappnet zu sein.“

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Neue Produktionslinie für DampTronic®sky-Ventile fährt hoch

  • Größtes Einzelprojekt der RAPA-Firmengeschichte in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe
  • Investitionsvolumen von 35 Millionen
  • Produktionshalle mit nachhaltigem Gebäudekonzept

Für die Herstellung von innovativen Dämpferventilen im Auftrag des Dämpferspezialisten thyssenkrupp Bilstein wurde bei RAPA in Selb eine neue Produktionshalle gebaut. Die hier gefertigten RAPA-Ventile sind integraler Bestandteil der neuesten Generation der DampTronic®sky-Stoßdämpfer. Diese wiederum werden in Premiumfahrzeugen verbaut, wie z. B. in der neuen S-Klasse von Daimler. Wie RAPA mitteilt, ist dies das größte Einzelprojekt mit einem Auftragsvolumen von 330 Mio. € über eine Laufzeit von 11 Jahren ab 2020.

In den vergangenen drei Jahren hat RAPA rund 35 Millionen Euro in die Erweiterung der Fertigungskapazitäten für Automobilkomponenten investiert. Dabei wurde der u. a. der Neubau für die Produktionshalle und die neuen Produktionsanlagen umgesetzt. Das Gesamtvolumen des Bauprojekts beziffert RAPA mit ca. 11,5 Mio. €. Der Ausbau wurde Anfang 2020 abgeschlossen, die Einweihungsfeier der neuen Halle erfolgte Anfang Oktober in diesem Jahr. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm die Produktionslinie symbolisch in Betrieb. Nun stehen dem oberfränkischen Mittelständler weitere 7.500 m2 Produktionsfläche zur Verfügung. Doch RAPA entwickelt und produziert nicht nur die Komponenten, sondern konstruiert auch die notwendigen Produktionslinien, die exakt auf ihre jeweilige Aufgabe und speziellen Produktionsanforderungen zugeschnitten sind. Alle Produktionsabläufe sind voll automatisiert. Mittelfristig werden hier rund 100 Arbeitsplätze entstehen.

Unterm Strich wurde mit der neuen Produktionsstätte und dem Großauftrag ein weiterer Meilenstein der Zukunftssicherung für RAPA realisiert. »Schon 2015 haben wir im Rahmen unseres Strategieprozesses begonnen, unser Unternehmen gezielt auf die Zukunft vorzubereiten und haben die entsprechenden Weichen gestellt. Die Trends von morgen wie Elektromobilität, Autonomes Fahren und Digitalisierung sind nur einige der Maßnahmenfelder, die wir aufgreifen. Das neue Magnetventilprojekt ist ein exzellentes Beispiel für unsere technische Innovationskraft, unser Fortschrittsdenken und unseren Pioniergeist. Daher bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir die großen Herausforderungen, die der Strukturwandel in der Automobilbranche mit sich bringt, erfolgreich meistern werden«, so Dr. Roman Pausch.

Die neue Produktionshalle ist flächenmäßig die größte der insgesamt sieben Hallen und mit ihren 21m Höhe das höchste Gebäude, das RAPA bisher gebaut hat.
Das Erdgeschoss umfasst den Bereich der Fertigung und den Produktionsbereich DampTronic®sky mit 1.600 m2 sowie Shopfloor-Bereichen, Traforäumen und Platz für die Instandhaltung. Das teilautomatische Hochregallager mit 450 m2 ist direkt an das Ladehaus angeschlossen, eine Überladebrücke stellt die optimale Beladung der LKWs sicher.
Im 1. OG befinden sich die Sozialräume und die Technik für die Produktion.
Eine Etage höher – im 2. Stock – ist das neue moderne werkseigene Validierungslabor und Testfeld sowie der Musterbau mit einer Gesamtfläche von fast 1.900 m2 beheimatet. Hier befinden sich großzügige Umkleiden mit Duschen für Frauen und Männer, sowie ein lichtdurchfluteter Pausenraum. Dieser Stock ist durch einen Übergang mit dem Projekthaus verbunden, so dass ein effizienter Informationsaustausch zwischen den beiden Gebäuden möglich ist.
Auf der vorletzten Etage – 3. Stock – befindet sich die Abteilung Informationstechnologie (IT) sowie ein Großraumbüro.
Auf dem Dach ist die Gebäudetechnik mit über 1.000 m2 vereint. Das Gebäude wurde komplett mit umweltfreundlicher energiesparender LED Beleuchtung ausgestattet.

Fakten und Daten der Produktionshalle

Integrierte vollautomatisierte Fertigungslinien für die hocheffiziente Produktion von Dämpferventilen in neuer 7.500 m2 großer Produktionshalle

  • Planungsbeginn: Dezember 2017
  • Spatenstich: April 2018
  • Bezug: ab Februar 2020
  • Einweihung: 2. Oktober 2020
  • Bauzeit: 20 Monate
  • Grundfläche: 7.500 m2
  • Gesamtvolumen: 11,5 Mio. Euro
  • Länge x Breite x Höhe: 61,6 x 49,24 x 21m
  • Verbautes Stahlvolumen: 500 Tonnen
  • Besonderheiten: Umweltgerechte Gebäudesystemtechnik

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Expansion im Wachstumsmarkt China

  • RAPA eröffnet neuen Standort für Fahrwerkstechnologie in Shanghai
  • Produktionswerk für das Komponentengeschäft in China bis2023 geplant
RAPA Standort China, Sunny World Tower, Shanghai

RAPA, ein führender deutscher Entwicklungs- und Technologiepartner der Automobilindustrie, feiert in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum. Mit einer neuen Holdingstruktur und drei eigenständig agierende Divisionen Automotive, Healthcare und Industrie hat sich das mittelständische Unternehmen optimal für die Zukunft und neue Herausforderungen aufgestellt. In Europa und Amerika ist RAPA bereits mit Standorten vertreten – nun soll der Markt China und Asien mit einem neuen Vertriebsbüro in Shanghai und in einer zweiten Stufe bis 2023 mit einem eigenen Produktionswerk bedient werden.

„China ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für RAPA Automotive“, sagt Dr. Roman Pausch, der Vorsitzende der Geschäftsführung. „Neben unseren leicht integrierbaren High-Tech-Ventil-Komponenten bieten wir großen lokalen OEMs und First-Tier-Suppliers komplexe Systeme für mehr Fahrkomfort, was in China und Asien generell hoch geschätzt wird.“

Das RAPA-Produktspektrum reicht von Luftfederblöcken und Dämpferventilen, über Restdruckhalteventile bis zu Schaltventilen und -magneten im Fahrwerksbereich. Die Komponenten und Ventile des Automotive-Unternehmens werden vorwiegend in Fahrzeugen der Premiumklasse verbaut. Qualität, Innovation und kundenspezifische Lösungen – dafür steht RAPA.

Zinan Wang übernimmt mit Wirkung zum 01.09.2020 die Geschäftsführung am Standort China

Einkaufs- und Vertriebsbüro im Zielmarkt: Locals for Locals

Das neue RAPA-Vertriebsbüro in Shanghai, mit Sitz im Sunny World Tower, wird die Verkaufsaktivitäten an der wichtigen chinesischen Ostküste verstärken und soll als Gateway für den gesamten asiatischen Markt fungieren. Die Leitung hat Zinan Wang übernommen, gebürtig aus Shenyang, und zuletzt tätig als Leiter Business Development China. Ganz bewusst hat sich RAPA für einen Geschäftssitz im Zielmarkt entschieden, um nahe bei den Kunden zu sein. Aus der Erfahrung in Europa, so Dr. Roman Pausch, wisse man, dass gerade bei Engineering-Dienstleistungen und im Neukundengeschäft ein direkter persönlicher Kontakt zwischen Vertriebsmitarbeitern und Entwicklungs-ingenieuren auf beiden Seiten sehr hilfreich ist.

In Shanghai hat RAPA deshalb eine strategische und operative Einkaufsabteilung installiert, die durch weitere chinesische Mitarbeiter verstärkt werden soll. Die Aktivitäten in China laufen erfolgreich an. Zinan Wang konnte bereits mit großen Automobilherstellern wie FAW, Geely oder NIO sowie mit Tier-1-Suppliers wie Baolong in konkrete Verhandlungsgespräche einsteigen und die RAPA-Komponenten präsentieren. Auch Firmen wie SAIC, Zhongding-AMK und Nanyang Cijan wurden bereits kontaktet.

Produktionswerk in China soll 2023 starten

Wie der Automobil-Zulieferer mit Hauptsitz in Selb (Oberfranken) jetzt bekannt gab, ist ein Produktionswerk in China geplant. Bis Ende 2023 soll die Inbetriebnahme erfolgen, mit verschiedenen hochautomatisierten Produktionslinien. Als mögliche Standorte sind die Städte Huzhou oder Changzhou (Jintan) im Gespräch. Rund 100 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Kundenspezifische Entwicklung – Open Innovation

Was sich bei europäischen OEMs und First-Tier-Supplier-Firmen bestens bewährt hat, will RAPA auch in China realisieren: eine enge Entwicklungs- und Produktionspartnerschaft mit den Kunden. „Open Innovation“ ist hier der Schlüsselbegriff, also die Interaktion und Kooperation mit Auftraggebern, um Entwicklungsprozesse schneller und kostengünstiger durchzuführen. „Mit unserer Ingenieurkompetenz im Bereich Fahrwerk schaffen wir Vorteile im weltweiten Wettbewerb und stellen innovative Produkte/Systeme sehr wirtschaftlich her“, verweist Dr. Roman Pausch auf eine Kernkompetenz von RAPA. Auch in China sei es für das Automotive-Team von essenzieller Bedeutung, nur mit den besten und innovativsten Lieferanten zusammenzuarbeiten – Unternehmen, die an einer langen und partnerschaftliche Zusammenarbeit interessiert sind.

Die geplanten Gesamtinvestitionen in China veranschlagt RAPA aktuell mit rund 20 Millionen Euro. Mit dem Start in Fernost leistet der deutsche Mittelständler zudem einen Beitrag zu den Entwicklungszielen des chinesischen Staates. Denn RAPA-Produkte helfen mit, den CO2-Ausstoss zu vermindern und die Elektromobilität auszubauen.

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Ausbildungsstart 2020

Am 1. September hat auch bei RAPA das neue Ausbildungsjahr begonnen. Insgesamt zehn Auszubildende starteten in einen neuen Lebensabschnitt:

  • Lukas Blos: Industriekaufmann
  • Nathalie Tröger: Industriekauffrau
  • Niklas Kurth: Duales Studium Mechatroniker/ Maschinenbau
  • Michal Vozka: Elektroniker für Automatisierungstechnik
  • Noel Pretsch: Technische Produktdesignerin
  • Alina Döbereiner: Physiklaborantin
  • Leon Bayer: Fachkraft für Lagerlogistik
  • Melissa Stahl: Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung
  • Julia Schraml: Maschinen- und Anlagenführerin
  • Jasmin König: Mechatronikerin

Begrüßt wurden die „jungen“ RAPAjaner seitens der Geschäftsleitung von Karin Wolf, Personalleiter Stephan Meixner sowie den hauptverantwortlichen Ausbildern Sabine Pflum, André Remmer, Carolin Fürst und Stephanie Sonntag. “Qualifizierter Nachwuchs ist der Grundstein eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Wir sehen es als unsere Verantwortung an, den jungen Menschen die Möglichkeit einer fundierten Ausbildung zu bieten und ihnen dadurch den Weg in eine gute berufliche Zukunft zu öffnen”, so Sabine Pflum, Leiterin der Personalentwicklung bei RAPA. Während der beiden Einführungstage bekamen die „Neuankömmlinge“ einen umfassenden Einblick in die Organisation der Ausbildung, das Unternehmen mit den betrieblichen Regelungen – ganz im Zeichen des AHA-Prinzips (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske). Zum Abschluss wurde im Außenbereich der Firmenkantine RAPAteria lecker gegrillt.

Eine fundierte Ausbildung ist die optimale Basis für die berufliche Laufbahn. Aus diesem Grunde hat die Ausbildung und Weiterbildung einen sehr hohen Stellenwert im Familienunternehmen. Mit aktuell 51 Auszubildenden leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Jugend in unserer Region.

Im Namen aller RAPA-Mitarbeiter wünschen wir den neuen Auszubildenden einen guten Start und viel Erfolg für die berufliche Laufbahn.

Selber MINT-Tag 2020

Selber MINT-Tag 2020: Prof. Dr. Harald Lesch inspiriert MINT-Denker

„Harald Leschs Vortrag war überzeugend, lebendig und lehrreich – einfach spitze!“ Diese oder ähnliche Zitate waren am Dienstag, den 4. Februar vermehrt im Foyer des Rosenthal-Theaters Selb nach dem Vortrag des bekannten Astrophysikers und Naturphilosophen Prof. Dr. Harald Lesch zu vernehmen. Er hat es erneut geschafft, schwierige Themen verständlich zu erklären. Und es gelang ihm, junge Menschen für ungeliebte Fächer „MINT“, d.h. Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik zu begeistern.

Über 200 Schülerinnen und Schüler aus zehn regionalen Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen und weitere rund 100 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 9 Uhr im Rosenthal-Theater durch Ulrich Pötzsch, Oberbürgermeister der Stadt Selb und Schirmherr des Selber MINT-Tages, willkommen geheißen. Pötzsch erläuterte, dass die Schülerinnen und Schüler diese Chance nutzen sollten, um wertvolle Einblicke in die Firmen zu erhalten, die ihre Türen an diesem Tag für sie öffneten. Im Anschluss begrüßt Dr. Roman Pausch, Geschäftsführer der RAPA, stellvertretend im Namen des Selber Firmennetzwerkes den Ehrengast des Tages, Prof. Dr. Harald Lesch. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Physiker ließ es sich nicht nehmen auch in diesem Jahr die Schüler auf das Thema MINT einzuschwören. Er referierte eine knappe Stunde zu dem Thema „Was ist mir meine Freiheit wert?“.

Lesch spannte in seinem sehr ansprechenden Vortrag einen breiten Bogen vom Corona-Virus bis zum Klimawandel und betonte die Notwendigkeit, sich auf der Basis von technischem Wissen mit solchen Herausforderungen zu beschäftigen. Egal ob das topaktuelle Beispiel “Clearview” oder Liedzitate der 60er Jahre: Professor Lesch verknüpft alles mit dem dominierenden Überthema: MINT.

Nach dem Vortrag des Starwissenschaftlers bestand die Möglichkeit, verschiedene Firmen der Region in Exkursionen zu besuchen. Erfolgreiche heimische Unternehmen wie Vishay, Lamilux, Linseis, Kyocera Fineceramics, BHS tabletop, Netzsch und die Textilverarbeitung Drechsel sowie natürlich RAPA selbst öffneten ihre Pforten und lockten die Jugendlichen mit Einblicken in technische Berufe und vor allem hinter die Kulissen moderner Technologieunternehmen. Auch das Berufliche Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik und das Europäische Zentrum für Dispersionstechnologien (EZD) wirkten dabei mit und informierten über ihre Arbeit und ihre Angebote.

Impressionen und weitere Details zum Selber MINT-Tag finden Sie hier!

Kaminabend 2020

Woher weiß Instagram (vor mir), dass meine Freundin schwanger ist?

Zu diesem spannenden Thema trafen sich am 14. Januar 2020 ausgewählte Schüler und Lehrkräfte sowie Vertreter der Unternehmen und Organisationen zum Kaminabend im Porzellanikon Selb – der Auftaktveranstaltung zum Selber MINT-Tag.

Auf großer Leinwand loderten die Flammen im Auditorium, als der Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch die 80 Teilnehmer begrüßte. Im Anschluss referierte Hermann Hohenberger, Geschäftsführer des Digitalen Gründerzentrums Einstein1, zum Thema digitale Revolution und Algorithmen. Natürlich wollten alle Teilnehmer eine Auflösung zur spannenden Eingangsfrage: „Woher weiß Instagram (vor mir), dass meine Freundin schwanger ist?“. Der Referent gab versierte und provokante Einblicke hinter die Benutzeroberflächen von sozialen Medien. Doch wer informiert sei und wisse, wie die Dinge funktionieren, könnte Distanz gewinnen. „Social Media ist super“ bekräftigt er und wies darauf hin, dass weltweit mehr Computer vernetzt seien als Gehirnzellen im Kopf.

Hermann Hohenberger hat es geschafft, die Teilnehmer in einem mitreißenden Vortrag mit lustigen Anekdoten und manch schauriger Geschichte einen spannenden Einblick in die Welt der Digitalisierung zu geben. Er fordert aber auch auf, sich mit der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltags besser auseinanderzusetzen. Denn sicher gibt es am heutigen Kaminabend den ein oder anderen jungen Teilnehmer, der jetzt noch unwissentlich ein potentieller Unternehmensgründer ist. Doch dafür benötigen wir das Wissen, um sich in Sachen Digitalisierung global wettbewerbsfähig aufstellen zu können.

Dem Vortrag folgte eine Diskussionsrunde, bei der die Schüler Antworten auf ihre Fragen zur Digitalisierung fanden. Darüber hinaus wurden sie von den Unternehmen ermutigt sich dem digitalen Thema beruflich offener gegenüber zu stellen und die Schulzeit mit vielfältigen Kenntnissen zu bereichern. Denn insbesondere unsere Region braucht gut ausgebildete Fachkräfte, sogenannte MINTdenker. Die Schlussworte des gelungenen Kaminabends übernahmen die Moderatoren Detlef Sachs und Tabea-Stephanie Amtmann.

Am 04. Februar folgt der Selber MINT-Tag. Informationen über www.selber-mint-tag.de sowie über Facebook.

Weihnachtsfeier mit gutem Zweck

Zu einer tollen Tradition auf der Weihnachtsfeier der Rausch & Pausch GmbH hat sich im Laufe der Jahre eine Spendenaktion für soziale Zwecke entwickelt. Die Belegschaft traf sich am 19. Dezember in der Roland-Dorschner-Halle in Selb, um mit einem besinnlichen und gleichermaßen stimmungsvollen Weihnachtsfest das Geschäftsjahr ausklingen zu lassen.

Uns ist es wichtig, die Feier mit einem guten Zweck zu verbinden“, so Karin Wolf, Geschäftsführerin bei RAPA. „Denn wir möchten auch Denjenigen helfen, denen es oft nicht so gut geht. Daher haben wir uns entschieden, die Organisation „Selber helfen Selbern“ (Forum „Selb erleben!“) zu unterstützen. So wurden Spendenboxen gebastelt und bei der Weihnachtsfeier um Unterstützung gebeten – mit einem sensationellen Ergebnis. Die 600 anwesenden Mitarbeiter sammelten 1367 Euro – eine großzügige Unterstützung für Menschen in Not vor Ort mit Vorbildcharakter. Die Geschäftsleitung stockt den gesammelten Betrag final auf nunmehr 3.000 Euro auf.

Die Geschäftsleitung bedankt sich hiermit nochmals bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dies ermöglicht haben.