Kategorie-Archiv: Blog

Compamed 2021

Termin: 15. bis 18. November 2021

Besuchen Sie uns an unserem Stand RAPA Healthcare in Halle 13, E40

Die Compamed ist die führende Fachmesse für die medizinische Zuliefererbranche und Produktentwicklung. Sie findet einmal im Jahr in Düsseldorf statt und ist nur für Fachbesucher zugänglich. Sie ist Fachmesse für Neuheiten und Trends, Zukunftswerkstatt und zentraler Treffpunkt der gesamten Branche sowohl national als auch international.

RAPA Healthcare wird erstmalig auf dieser führenden Fachmesse für die Zulieferindustrie der medizintechnischen Fertigung ausstellen. Wir würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen. Sprechen Sie mit uns und informieren Sie sich über uns und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

Falls Sie ein Meeting vereinbaren möchten, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Terminanfragen richten Sie bitte an healthcare@rapa.com

Weitere Informationen zur Messe finden Sie hier.

Erfolgsstory: Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette bei RAPA

Unser Partner Aimtec berichtete über unser gemeinsames Projekt „Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette “ in der aktuellen Ausgabe des AIMagazin. Lesen Sie nachfolgend den Artikel von Tereza Drahoňovská oder hier als Download AIMagazin36 (in Englisch).

Der Abdruck des Interviews erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Aimtec.

 

Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette bei RAPA

Ein Interview mit Jan Stočes, Director Cloud & Integration Solution bei Aimtec | Von Tereza Drahoňovská

Seit mehr als 70 Jahren ist die Firma RAPA als Spezialist für Magnetventile bekannt. Kürzlich feierte sie ihr 100-jähriges Bestehen. Heute werden unter dieser Marke hydraulische und pneumatische Komponenten sowie Systemlösungen für die Automobilindustrie und eine Reihe von Kunden im Gesundheitswesen und in der Industrie hergestellt. Die Firma mit ihren rund 1 000 Mitarbeitern fokussierte sich in Zusammenarbeit mit Aimtec auf die Lösung fehlenden Know-hows im Bereich der Integration sowie die Digitalisierung der Lieferkette. Über Details der Lösung sprachen wir mit Jan Stočes, Direktor für Cloud & Integration Solutions bei Aimtec.

RAPA scheint ein idealer Kunde für EDI-Lösungen zu sein. Mit welchen Problemen hatte die Firma zu kämpfen?
Bei der Firma RAPA wurde bereits eine EDI-Lösung zur Kommunikation mit Kunden und einigen Lieferanten genutzt. Ab einer bestimmten Phase war sie aber nicht mehr in der Lage, die aktuellen Anforderungen umfassend und rechtzeitig zu erfüllen. Die internen IT-Mitarbeiter verfügten zwar über Erfahrungen mit EDI, ohne einen klassischen EDI-Experten fehlte es aber an Experten-Know-how. In Kombination mit steigenden Anforderungen hatte die IT-Abteilung somit meist nur Zeit für die Lösung primärer EDI-Probleme. Da ein Anstieg fehlerhafter ASN‘s und der damit verbundenen Lastschriften drohte, kontaktierte RAPA Aimtec, und so begann unsere Arbeit an der Migration in ClouEDI.

Ist Ihnen etwas begegnet, was für diese Firma spezifisch ist?
Die Firma RAPA liefert vor allem an die Automobilindustrie und hat neben ihrem Sitz im bayerischen Selb auch Tochtergesellschaften in Nordamerika und China. In der Automobilindustrie ist der Wareneinkauf sehr komplex und gleichzeitig essenziell für die Gewährleistung eines reibungslosen Produktionsablaufs. Aus diesem Grund wird der gesamte Lieferprozess durch EDI (Electronic Data Interchange) unterstützt. Eine Lösung zur Gewährleistung des Informationsaustauschs zwischen Kunden und Zulieferern ist daher unerlässlich. Das gilt insbesondere im Zusammenhang mit der Tatsache, dass RAPA in der Lage sein muss, einen problemlosen Austausch strukturierter Daten mit Kunden im Rahmen zeitkritischer Produktionsmethoden, wie Just-in-Time oder synchronisierte Produktionsversorgung, sicherzustellen.

EDI hat die aktuellen Probleme von RAPA gelöst. Wird das System aber auch in Zukunft bestehen können? Auf was für Eventualitäten haben Sie die Lösung vorbereitet?
In der ersten Phase ging es primär um Kundenanforderungen. Das bedeutete, datenmäßig fehlerfreie ASN zu versenden und die Menge der Lastschriften zu minimieren. In der zweiten Phase folgten Digitalisierung und Automatisierung der Lieferkette. RAPA hat Dutzende Zulieferer, und durch deren Integration erfolgt der Nachrichtenaustausch völlig automatisch, darüber hinaus bei gleichzeitigem Monitoring und Validierung seitens Aimtec. Damit entfällt die Notwendigkeit der manuellen Bestellung durch den Einkäufer, die Generierung einer PDF-Datei und anschließende Versendung per E-Mail, die immer ankommen muss. Stattdessen erstellt das System selbst einen Abruf und übermittelt ihn an den Lieferanten.

Was erfüllt Sie im Rahmen der Lieferung des Projekts mit besonderem Stolz?
Die Art und Weise der von uns etablierten Zusammenarbeit. Die Geschäftsleitung von RAPA hat eine klare Vision und weiß um die Bedeutung qualifizierter Mitarbeiter und den Wert ihrer Zeit. Daher ist für die Firma von Vorteil, dass Aimtec eine vollständige Digitalisierung der Lieferkette ermöglicht und sie für neue Projekte gerüstet ist.

 

„Die Zusammenarbeit mit der Firma Aimtec war stets hochprofessionell, zuverlässig und effektiv. Aimtec hat aufgrund ihrer Erfahrungen und Kompetenzen unser Migrationsprojekt frist- und qualitätsgerecht sowie im Rahmen des Budgets erfolgreich zum Abschluss gebracht – wir haben alle gesteckten Projektziele erreicht. Wir freuen uns, dass wir mit Aimtec kooperieren können und haben bereits weitere Projekte zur EDI-Erweiterung in Angriff genommen.”

Thomas Schott,
Vizepräsident IT, RAPA 

 

„Im Automotive-Sektor sind Lastschriften für nicht zugestellte oder fehlerhafte ASN oder Etiketten üblich. Das Ziel von RAPA und Aimtec war identisch – keine Lastschrift, die das Rating unseres Kunden gefährden könnte. Obwohl das ERP-System zu Beginn der Migration für einige Anforderungen nicht gerüstet war, insbesondere im Bereich spezifischer Informationen in EDI-Nachrichten, die seitens der Automobilhersteller angefordert werden (Eigentümer der Verpackung, DUNS-Nummern), ist eine ganze Reihe von Implementierungen auch durch vorläufige, aber zuverlässige Workarounds schnell gelungen.

Klára Jechová
EDI Consultant des Projekts RAPA, Aimtec

 

Jan Stočes
Cloud & Integration Solutions Director, Aimtec
Jan verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Automotive, EDI, Logistik und Management von Unternehmensprojekten. Bei Aimtec war er an der Gründung von Cloud Services beteiligt und leitet seit 2019 die gesamte Division Integration, die auf die Lieferung von Dienstleistungen in den Bereichen EDI, B2B-Kommunikation und API-Implementierung spezialisiert ist.

 

Über Aimtec
Seit 1996 unterstützt Aimtec mittelständische Unternehmen dabei, ihre logistischen Prozesse zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Heute hat Aimtec über 200 Mitarbeiter und ebnet Kunden weltweit den Weg zur digitalen Transformation. Digitalisierung und Automatisierung sind gerade in der Automobilindustrie keine Frage des „ob“ mehr. Der Wandel ist im vollen Gang. Aimtec unterstützt hier mittelständische Zulieferer. Schnellere und effizientere Prozesse, Aufbrechen von Datensilos, Vernetzung von Produktion und Logistik und Migration in die Cloud sind entscheidende Faktoren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier unterstützt Aimtec mit der Erfahrung aus über 20 Jahren. Das Unternehmen berät, implementiert und integriert. So schöpfen Kunden den Wert ihrer eigenen Daten voll aus. Sie automatisieren ihre Logistik, verbessern die interne Zusammenarbeit und können schneller, effizienter, transparenter und bedarfsgerechter liefern. Aimtec wurde von Roman Žák und Jaroslav Follprecht gegründet. Beide Inhaber führen das Unternehmen noch heute und haben ein Start-up aus Pilsen zum führenden Digitalisierungspartner aufgebaut.

Weitere Informationen zu Aimtec finden Sie auf LinkedIn und der Website.

RAPA lädt zum Tag der Ausbildung ein

Informationen zur Berufsausbildung bei RAPA

RAPA lädt am Samstag, den 23.10.2021 Schülerinnen und Schüler aller Abschlussklassen zum Tag der Ausbildung ein.

Das RAPA-Team informiert über den Berufseinstieg bei RAPA und über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten

An diesem Tag informieren die Ausbilder und Auszubildenden über RAPA als Ausbildungsbetrieb und die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei RAPA. Führungen durch das Unternehmen und die Produktion sowie der Lehrwerkstatt geben Einblick in die zukünftige Arbeitsumgebung. In drei Zeitslots – um 13:00, 14:30 und 16 Uhr – haben die Schüler die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen von RAPA zu werfen und die Arbeitsplätze der Azubis kennenzulernen. An kleinen Infoständen werden die Azubis und Studierenden ihre Berufe und Tätigkeiten vorstellen. Bei Q&A-Sessions können die Besucher individuelle Fragen an die RAPA-Azubis und das Ausbildungsteam stellen.

Wer schon weiß, welchen Beruf er lernen möchte, dem gibt das Recruiting-Team hilfreiche Tipps für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz bei RAPA. Bewerben kann man sich bei RAPA bequem online oder auch per E-Mail. Alle offenen Ausbildungsstellen, Praktika und Ferienjob sind im Jobportal zu finden.

Eine Anmeldung zum Tag der Ausbildung ist aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hygiene-Vorschriften erforderlich, da die Führungen in Gruppen eingeteilt werden und die Teilnahmeplätze begrenzt sind. Herzlich eingeladen sind (natürlich) auch die Eltern. Anmeldungen werden bis zum 21. Oktober online unter dem Link: www.rapa.com/events/tag-der-ausbildung-2021 entgegengenommen. Treffpunkt für den Besuch des Events ist die RAPA Besucheranmeldung am Albert-Pausch-Ring 1 in Selb. Denn von hier aus geht es in den Kleingruppen mit max. 20 Personen auf Exkursionskurs. Jeder Schüler darf eine Begleitperson mitnehmen.

RAPA ist ein Top-Arbeitgeber und renommiertes Ausbildungs-unternehmen der Region Oberfranken

Die Ausbildung bei RAPA nimmt einen hohen Stellenwert im Unternehmen ein und hat eine lange Tradition. So hat RAPA bereits seit den Gründerjahren junge Menschen als Lehrlinge eingestellt. Prominentester Lehrling war sicherlich der spätere Firmenchef Albert Pausch, der im Jahr 1920 den Beruf des Industriekaufmanns erlernte. Heute bildet RAPA in kaufmännischen, gewerblich-technischen oder IT-Berufen aus, um so später top qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen zu können. Das Ausbildungsangebot richtet sich gleichermaßen an weibliche wie männliche und diverse Bewerber. Neben einer qualitativ hochwertigen Ausbildung in einer modernen Umgebung mit perfekten Lernbedingen wird bei RAPA großes Augenmerk auf soziale Kompetenzen gelegt. Vermittelt werden in der Ausbildung alle Skills, die im Berufsleben gebraucht werden. Eine Ausbildung bei RAPA startet immer mit einer Begrüßungswoche und einem Azubi-Event zum gemeinsamen Kennenlernen.

Durch eigenverantwortliche und interessante Azubiprojekte, wie beispielsweise die Organisation von Azubiausflügen, Betriebsfeiern und Messen wird die Ausbildungszeit abgerundet. Damit sich die Auszubildenden bei RAPA richtig wohl fühlen, bietet RAPA neben einer professionellen Ausbildungsbegleitung (individueller Förderung/Coach), Azubiseminare (Schulung, Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung) sowie Ausbildungs- und Teamevents viele weitere Benefits. Angeboten werden u.a. Mitarbeiterrabatte, vergünstigtes Essen in der Werkskantine RAPAteria und flexible Arbeitszeiten. Das RAPA-Plus: In der Regel werden die Azubis nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in eine Anschlussbeschäftigung übernommen. Die Übernahmequote liegt bei RAPA nahezu bei 100%. Bei einer Kurzumfrage gaben die RAPA-Azubis an, allgemein mit der Ausbildung zufrieden zu sein, und dass sie diese auch weiterempfehlen würden.

„Wir sind der Meinung, dass jeder unserer Azubis eine Investition in die Zukunft ist – gerade in Zeiten des Fachkräftemangel ist das Thema Ausbildung für alle eine klassische Win-Win-Situation. Wir freuen uns, dass wir Schülern und Schülerinnen vielfältige Möglichkeiten für den Einstieg ins Berufsleben bieten können.“, sagt Stephanie Sonntag, Ausbildungsleiterin von RAPA.

Ausbildung bei RAPA in Zahlen

– Durchschnittlich werden 15 Azubis pro Jahr ausgebildet
– 2019 bis 2021: 40 Azubis in Ausbildung
– 10 unterschiedliche Ausbildungsberufe
– Bestandene Abschlussprüfungen: nahezu 100%
– Übernahmequote: nahezu 100%
– Mehr über RAPA und die Ausbildungsangebote unter: www.rapa.com/karriere/ausbildung

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20. Hofer Ausbildungsmessse 2021

Wann: 09. Oktober 2021 | 9.00 bis 18.00 Uhr
Wo: Freiheitshalle Hof | Kulmbacher Straße 4 | 95030 Hof
Was: Ausbildungsbetriebe und Berufsfachschulen der Region, Berufsbilder, Ausbildungsangebote, duales Studium, Studienmöglichkeiten, Berufsorientierung
Veranstalter: Wirtschaftsjunioren Hof e.V.

Besuch uns auf der Hofer Ausbildungsmesse

RAPA ist vor Ort und liefert umfangreiche Informationen zur Berufswahl und zu unseren Ausbildungsmöglichkeiten sowie den Ausbildungsberufen. Die Messe ist eine gute Gelegenheit, nicht nur um sich frühzeitig zu informieren, sondern auch um erste Kontakte zu knüpfen. Lerne unsere Recruiter kennen. Wir freuen uns auf dich.

Die Präsenzmesse findet am Samstag, den 9. Oktober von 09:00 – 18:00 Uhr in der Freiheitshalle in Hof statt. Der Eintritt ist frei.
Die virtuelle Messe findet von Samstag den 9. Oktober bis Freitag den 22. Oktober auf der Plattform expo-IP statt.

MEHR ERFAHREN

Mit Sponsorpartner RAPA auf die DTM-Strecken: Haupt Racing Team 

Mit Sponsorpartner RAPA auf die DTM-Strecken: Haupt Racing Team

An diesem Wochenende endet die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft (DTM) auf dem Norisring. Über die insgesamt sieben Wettbewerbe in diesem Jahr freuen sich Rennsportfans aus ganz Europa. Auch wir bei RAPA sind begeistert, denn als Sponsor des Haupt Racing Teams (HRT) sind wir erstmals bei diesem Event präsent – unser Logo prangt am Heck des blau-gelben Mercedes-AMG GT3.

DTM, 7. + 8. Rennen Nürburgring 2021 – Foto: Gruppe C Photography

RAPA-Kollegen als Beifahrer im AMG GT3

Ein Highlight für unser Unternehmen war ein Teamevent im August auf dem Nürburgring. Im Rahmen unseres Sponsoring-Engagements konnte Oliver Henkelmann, Vice President Sales & Marketing, fünf verdiente Ingenieure zu einem besonderen Erlebnis einladen: Besuch der Boxengarage und des Fahrerlagers, das Rennen in der VIP-Lounge verfolgen und zur Krönung als Beifahrer im 550-PS-starken AMG GT3 noch eine „Taxi-Runde“ absolvieren. Am Ende des Tages gab es nur strahlende Gesichter bei den Kollegen. Der Termin am Nürburgring war auch deshalb interessant, weil es ein Sechs-Stunden-Langstreckenrennen war. Hinzu kam, dass das Fahrer-Trio Manuel Metzger, Hubert Haupt und Patrick Assenheimerden bereits zum vierten Mal in Folge einen Top-10-Platz eingefahren hat.

DTM, 9. + 10. Rennen Red Bull Ring 2021 – Foto: Gruppe C Photography

Das passt: Motorsport und Engineering-Company RAPA

Warum unterstützten wir das Haupt Racing Team? Wir sind Engineering-Partner der Automobilindustrie, und unsere Werte wie Leidenschaft, Hightech-Innovationen, Teamwork und Internationalität sind auch Werte im Motorsport. RAPA will Spitzenleistung für seine Kunden erbringen, die DTM-Teams das gleiche auf der Rennstrecke. Dr. Roman Pausch: „Insofern ist der Motorsport das passende Feld für ein Sponsoring. Bekanntlich werden viele Neuheiten, etwa im Fahrwerkbereich und im Antriebsstrang, bei Formel 1, DTM und anderen Serien erprobt, ehe sie in den Massenmarkt gehen.“ Das sei ein weiteres verbindendes Element, ganz nach dem RAPA-Motto: The next Level of Engineering.

DTM, 3. + 4. Lausitzring 2021 – Foto: Gruppe C Photography

Mehr über die DTM unter www.dtm.com

Hightech, Präzision & Fingerfertigkeit: Jobs in der Produktion

Hightech, Präzision & Fingerfertigkeit:
Jobs in der Produktion

Erdal Kocic,  Ginter Alexander,  Eser Tayfur

 

Alle reden von Digitalisierung und wer Image-Videos von Firmen anschaut, sieht häufig gepflegte junge Menschen am Laptop sitzen, neben sich die Cappuccino-Tasse. Das ist aber nur ein Teil der neuen Arbeitswelt. Gerade im Automotive-Sektor, in dem auch RAPA stark ist, laufen High-Tech-Maschinen, die bedient werden wollen, gibt es Produktionsprozesse, bei denen ein gutes Auge und Fingerfertigkeit entscheidend sind.

In Selb produziert RAPA in sieben Hallen mit rund 11.000 qm Fläche. Inklusive der Kolleginnen und Kollegen aus der Logistik sind mehr wie 50% unserer Belegschaft in der Fertigung aktiv. Es sind gut ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter, die dafür sorgen, dass jährlich mehr als 15 Millionen Bauteile und Systemkomponenten hergestellt und ausgeliefert werden.

 

 

In der RAPA-Produktion wird es nie langweilig

Wer durch unser Stammwerk läuft, kann täglich sehen, wie die Montage von Bauteilen mit handwerklichem Geschick und einer ruhigen Hand erfolgt. Nur diese echte Handarbeit, in Kombination mit vollautomatischer Fertigung und Robotern, führt bei RAPA letztendlich zur weltweit gefragten Produktqualität und einer hohen Produktivität.

Die Aufgaben in den Werkshallen sind ganz unterschiedlich. Sie reichen vom Bedienen und Bestücken der Maschinen, der Teileprüfung, der Dokumentation von Messergebnissen über Wartungsarbeiten bis hin zu Funktionsprüfungen und Endmontage bei der Komplettfertigung. Gerade die Systemmontage einbaufähiger Baugruppen ist eine Herausforderung, weil hier mechanische und elektronische Teile integriert werden.

 

Trotz Corona ging es in der Produktion weiter

 

“Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Produktion: Wir brauchen und schätzen euch! Ihr steht für Präzision, Sorgfalt bei der Ausführung und seid unsere Garanten für beste Produktqualität! Und nur dank euch konnten wir trotz Corona den Laden am Laufen halten!

Wir wissen, dass in der Außenwahrnehmung und den Medien meist unsere Ingenieure und Entwickler mit RAPA in Verbindung gebracht werden. Also höchste Zeit, mal wieder all jenen Frauen und Männern zu danken, die “am Produkt” arbeiten und so unendlich wichtig sind für unsere drei Geschäftsbereiche. Ohne euch wäre RAPA nicht so erfolgreich. Danke!”

 

RAPA ist neues Mitglied bei quer.kraft – Werner Döhla im Interview

RAPA tritt quer.kraft, dem Innovationsverein bei! Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit.

Der Innovationsverein quer.kraft unterstützt Unternehmen dabei, zukunftsträchtige Ideen zu marktreifen Innovationen weiterzuentwickeln. Durch die Organisation und Durchführung von Arbeitskreisen, Best Practice Treffen und Tagungen werden Repräsentanten unterschiedlicher Forschungs- und Wirtschaftsbereiche zusammengebracht. Neueste Forschungsresultate helfen anschließend dabei, die ungenutzten Innovationspotentiale von Unternehmen zielgerichtet zu definieren und sowohl das Ideenmanagement als auch die Innovationsprozesse der Teilnehmer langfristig zu optimieren. Bei quer.kraft inspirieren sich so Industrie und Wissenschaft gegenseitig und profitieren gemeinsam von der Zusammenarbeit.  quer.kraft der Innovationsverein e.V.

 

Werner Döhla, unser Berater der Geschäftsleitung für Innovationsmanagement, war als Interviewgast bei quer.kraft.

Fünf Fragen an Werner Döhla

Frage 1: Werner, Du bist Berater der Geschäftsleitung für Innovationsmanagement bei der RAPA Automotive GmbH & Co. KG. Erzähl uns doch etwas mehr über das Unternehmen!

RAPA wurde 1920 von Hans Rausch und August Pausch in Selb gegründet und ist heute zu 100% im Besitz der Familie Pausch.  Erste Produkte waren Schmelzsicherungen und Spannungsprüfer. Über Relais und Magnetventile für Industrie – und Haushaltsanwendungen gelang 1985 der Einstieg in die Automobilzulieferindustrie. Wir haben uns auf neue Anwendungen im Premiumsegment konzentriert und konnten uns seitdem als weltweit führender Entwicklungs- und Serienlieferpartner für Ventile und Ventilsysteme in der Cabrio Verdecksteuerung, der PKW Luftfederung sowie vollaktiven hydraulischen Fahrwerksregelungen etablieren. Seit 2012 ist RAPA auch in der Entwicklung und Serienfertigung von Motor-Pumpen Einheiten mit integrierter Elektronik erfolgreich aktiv. Das Unternehmen wurde 2020 zur Rausch und Pausch SE umgewandelt und wird von den Vorständen Karin Wolf und Dr. Roman Pausch geführt.

 

Frage 2: RAPA feierte im Jahr 2020 das 100. Jubiläum. Was versteckt sich hinter diesem Erfolg von RAPA?

Wir konnten über die lange Zeit immer vorausschauend auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren und z.B. rechtzeitig aus der Installationstechnik aussteigen. Die Inhaberfamilie ist seit der Gründung in der Geschäftsführung aktiv tätig und traf immer zügig die Entscheidungen über wichtige Veränderungen. Das starke Wachstum nach der Finanzkrise 2008 war durch die Konzentration auf Nischen im Premiumsegment als Entwicklungs- und Serienlieferpartner möglich. Der bewusste Verzicht auf Primärteilefertigung und die simultane Entwicklung von Montage- und Prüftechnik ermöglicht die flexible Auswahl optimaler Fertigungsprozesse für Primärteile und die Einbindung spezialisierter Zulieferer. Langfristige Partnerschaften mit Kunden, die uns als Problemlöser schätzen und mit Lieferanten, die uns als fairen Partner erleben, sorgen für Stabilität.  Ein klares Bekenntnis zum Standort in Nordostoberfranken, attraktive Arbeitsplätze und die Konzentration auf Mitarbeiter aus der Region fördern die Identifikation mit dem Unternehmen und Mitarbeiterbindung.

 

Frage 3: Auf eurer Unternehmenswebseite steht, dass ihr Lösungsfinder und Innovationsschmiede seid. Was macht RAPA deiner Meinung nach so innovativ?

Der Kunde steht im Mittelpunkt des Handelns. Wir pflegen langjährige Partnerschaften.  Starke Kundenorientierung und die aktive Mitwirkung der Vorentwicklung in der Akquise, bereits bei ersten Kundenkontakten, ermöglicht Konzepte, die Kundenbedürfnisse bestens treffen. Die Vorentwicklung als starke eigenständige Abteilung mit strategisch ausgerichteten Zielen ermöglicht die gezielte Fokussierung auf neue Trends und Marktchancen und eine sehr ausführliche Konzeptfindungsphase. Eine Arbeitsatmosphäre, die Hochschulinstituten ähnelt, fördert Eigeninitiative und motiviert sich ständig weiterzubilden und zu entwickeln.  Die Firmenleitung unterstützt und forciert das Bestreben nach technischen Neuerungen und das frühzeitige Arbeiten an Zukunftslösungen. Seit einigen Jahren sind wir durch den Einsatz agiler Methoden nochmal deutlich flexibler und transparenter geworden.

 

Frage 4: Vor welchen zukünftigen Herausforderungen steht RAPA aus deiner Sicht?

  • Wir sind mitten im Aufbau einer eigenen Elektronikentwicklung, um smarte Produkte mit integrierter Elektronik auch für große Projekte komplett im Hause entwickeln zu können. Die Rekrutierung und dauerhafte Bindung kompetenter Mitarbeiter, im Wettbewerb mit vielen Großunternehmen, ist dafür aktuell die schwierigste Aufgabe.
  • Durch die Corona-Pandemie ist der regelmäßige, persönliche Austausch mit unseren Standorten in Auburn / USA und Shanghai / China zwangsweise zum Erliegen gekommen. Ein Auseinanderleben muss hier dringend vermieden werden.
  • Der Wandel zum Elektroantrieb wird viele Hersteller unter Druck setzen neue Produkte anzubieten und den Druck auf Komponentenhersteller erhöhen. Wir wollen uns deshalb verstärkt in die Rolle als System- oder Teilsystemintegrator hinein entwickeln.
  • Die geplante Diversifikation in Industrie und Medizinanwendungen erfordert zunächst umfangreiche Vorleistungen und – Investitionen.

 

Frage 5: Wir haben noch eine persönliche Frage an dich! Was erhoffst du dir durch die Mitgliedschaft bei quer.kraft?

  • Hoffentlich bald wieder persönliche Treffen an meinem Studienort in Nürnberg.
  • Erfahrungsaustausch und Anregungen aus dem großen quer.kraft Netzwerk.
  • Viele interessante Arbeitskreise und Veranstaltungen mit Anregungen zum weiteren Ausbau der Innovationsfähigkeit bei RAPA.

 

Der Abdruck des Interviews erfolgt mit freundlicher Genehmigung von quer.kraft. Das Interview wurde zuerst auf dem Blog von quer.kraft veröffentlicht./ Reprinted with the kind permission of quer.kraft. The interview was first published on the quer.kraft blog.

Rückblick auf die IAA Mobility 2021: Ein voller Erfolg für RAPA

Neues Konzept, neuer Standort

Rückblick auf die IAA Mobility 2021: Ein voller Erfolg für RAPA

RAPA Automotive war vom 6. bis zum 12. September 2021 als Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ bei der IAA Mobility in München vertreten. Damit waren wir einer von über 700 Ausstellern auf dem Münchener Messegelände. Die erste große Automobilmesse seit über einem Jahr in Präsenz war für RAPA ein voller Erfolg und wir können ein überaus positives Fazit ziehen. Neben anregenden Gesprächen mit Geschäftspartnern, interessierten Politikern und Besuchern führte es auch eine Vielzahl automotive-begeisterter Studierender an unseren Stand, der im leuchtenden RAPA-Rot nicht zu übersehen war.

Im Fokus der IAA Mobility 2021 standen insbesondere alternative Antriebe und autonomes Fahren – unter anderem Kernthemen und Kompetenzbereiche von RAPA. Mit unseren modern präsentierten Produkten konnten wir großes Interesse wecken. Als Hauptexponat stellten wir unsere Motor-Pumpen-Einheit aus, die in der aktiven Fahrwerksregelung Einsatz findet und in der zweiten Produktgeneration auch in Elektroautos und „echten“ Hybriden verbaut wird. Im Kontext von Fahrassistenzsystemen und dem zukünftigen autonomen Fahren informierten wir mit unserem US-amerikanischen Entwicklungspartner dlhBOWLES über das neue Kamera- und Sensorreinigungsprodukt Clēr™.

Unser Messeteam und Standpersonal blickt begeistert auf den erfolgreichen Messebesuch zurück und freut sich auf die nächsten Termine in Präsenz. An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an all unsere Besucher und Partner sowie an Bayern Innovativ, die mit uns gefachsimpelt und zu diesem tollen Messeerlebnis beigetragen haben.

Für langfristige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen sind diese persönlichen Begegnung auf Messen und Konferenzen essenziell und durch nichts zu ersetzen. Deshalb freuen wir uns schon jetzt auf das Wiedersehen mit unseren Kunden bei der nächsten IAA Mobility.

PS: Natürlich kommunizieren wir alle anstehenden Veranstaltungen wie immer über LinkedIn und unseren Blog unter www.rapa.com.

 

RAPA wünscht ein frohes Mondfest

RAPA wünscht ein frohes Mondfest!

Heute, am 21. September, feiert man in China das Mondfest oder Mid-Herbst Festival (中秋节). Es ist das zweitwichtigste Fest nach dem Lunar New Year. Nach dem chinesischen Mondkalender findet das Fest immer am 15. des achten Monats statt.

Der Vollmond symbolisiert in der chinesischen Kultur den Frieden und Wohlstand der Familie, während die Ganzheit und Zusammengehörigkeit durch seine Rundung ausgedrückt wird.

Das Mondfest ist ein Familienfest, wo alle Familienmitglieder gemeinsam den Tag verbringen. Und falls man nicht bei der Familie sein kann, so kann man am Abend zum hell leuchtenden Mond hinaufblicken und an sie denken und sich ihnen ein bisschen näher fühlen. Denn den Mond sehen auch sie. Die runde Form symbolisiert die Familienzusammenführung, so soll auch zum Mondfest die Familie zueinander finden, gemeinsam Mondkuchen verspeisen, Tee trinken und den Mond betrachten.

Zum Chinesischen Mondfest wünschen wir unseren Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden in China alles Gute und erholsame Nationalfeiertage.

Herzliche Grüße aus Selb.

 

Die Legende hinter dem Mondfest

Woher das Fest kommt, erfahren wir in vielen Sagen. Die bekannteste  Geschichte handelt von der Mondgöttin Chang’e. Sie erlangte auf der Welt Unsterblichkeit und stieg zum Mond empor, wo sie als Mondgöttin mit dem Jadehasen in ihrem Palast lebt.

Doch erst mal langsam. Chang’e war vorher natürlich ein Mensch und keine Göttin. Der Legende nach war sie mit dem Bogenschützen Hou Yi verheiratet. Damals prangten zehn Sonnen am Firmament. Eines Tages vertrocknete die Ernte und Menschen starben. Hou Yi nahm seinen Bogen und schoss neun der zehn Sonnen vom Himmel. Er befahl der verbleibenden Sonne, jeden Tag pünktlich auf- und unterzugehen. Für seine Heldentat erhielt er eine Pille der Unsterblichkeit. Der Bogenschütze wollte die Pille nicht einnehmen und bat seine Frau Chang’e, sie aufzubewahren. Aus einer Notsituation heraus nahm sie die Pille ein.

Daraufhin begann sie zu schweben und in den Himmel empor zu steigen, bis sie endlich auf dem Mond landete. Bei ihrem Aufstieg hatte sie einen Hasen dabei, den sogenannten Jadehasen. Er leistet ihr, der Mondgöttin, in ihrem einsamen Palast Gesellschaft. Auf der Erde unter dem Mond bereitet derweilen Hou Yi ein großes Essen. Voller Hoffnung, dass sie zu ihm zurückkommen würde, wartete er vergebens am Tisch.

Seitdem ist es Brauch, Speisen, wie den traditionellen Mondkuchen der Mondgöttin zu opfern.

 

Wechsel an der Spitze bei RAPA USA in Auburn/Alabama

Carmen Jordan führt jetzt den US-Standort des mittelständischen Automotive-Unternehmens

Auch am Standort der US-Tochtergesellschaft richtet sich RAPA dem weltweiten Automobil-Trend folgend auf Elektromobilität und autonomes Fahren aus. Seit 1. August 2021 ist in Auburn/Alabama Carmen Jordan für diesen Prozess verantwortlich – als neue Geschäftsführerin für die dortige RAPA-Niederlassung. Der mittelständische Engineering- und Technologiepartner sowie Systemlieferant RAPA ist seit 2013 in den USA in Auburn/Alabama vertreten und erwirtschaftete zuletzt ein Umsatzvolumen von rund 40 Mio. Euro mit 120 Mitarbeitern.

Geschäftsführung, v.l.n.r.: Karin Wolf, Carmen Jordan und Dr. Roman Pausch

Carmen Jordan löst Kelly Nelson ab, der den Standort aufbaute und in den letzten acht Jahren erfolgreich führte. Sie wird gemeinsam mit den Holding-Vorständen und Co-Geschäftsführern von RAPA Automotive, Karin Wolf und Dr. Roman Pausch, das US-Werk durch den Transformationsprozess in Richtung New Mobility führen.

„Sie vereint fachliche Kompetenz als Ingenieurin, persönliche Eigenschaften als Führungskraft mit einer langjährigen Berufserfahrung und genießt zudem uneingeschränkte Anerkennung bei den Mitarbeitern in Selb und Auburn“, sagen Wolf und Pausch über Carmen Jordan.

Neben Karin Wolf ist Jordan nun die zweite Frau in einer Führungsposition bei RAPA. Carmen Jordan kam Anfang 2016 ins Unternehmen. Sie leitete die Abteilungen Qualität sowie Supply Chain Management und war federführend an der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements beteiligt. Die erfolgreiche IATF 16949 Zertifizierung des amerikanischen Standortes ging auf ihr Konto. Carmen Jordan wuchs in Auburn auf und schloss ihr Studium an der Cornell University (Chemieingenieurwesen/Bachelor of Science) erfolgreich ab. Ehe sie in die Automobilbranche wechselte, war sie mehrere Jahre in der Stahl-Industrie tätig.

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